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die angst vorm tod und was danach egschieht

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Kellerkind
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die angst vorm tod und was danach egschieht

Beitrag von Kellerkind » 05.02.2006, 18:52

ich habe angst vorm tod, komisch aber ich habe auch schon einmal davon geträumt... mämlich was nach den tot geschieht... ich träumte das alles dunkel ist, ich kann nichts sehen nichts fühlen...es treibt mich zum wahnsinn, diese gefühl der unbeweglichkeit,das gefühl eingesperrt zu sein, der klaustrophpbie (falls es so geschrieben wird) volkommen ausgeliefert...seitdem habe ich angst vor dem tot,und was danach geschieht.... hat jemand sich mal darüber ernsthafte gedanken gemacht? ich würde eure eindrücke,und meinungen gerne höhren!

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Beitrag von Högdahl » 05.02.2006, 18:57

Meiner Meinung nach ist es generell verschwendete Zeit sich im Leben und ganz besonders am Anfang eines Lebens Gedanken über den Tod zu machen. Hat mich bisher nie interessiert, ich werds schon merken wenn ich sterbe...

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Kellerkind
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Beitrag von Kellerkind » 05.02.2006, 19:32

bei allem respeckt...aber du kannst mir doch nicht weissmachen das du dir noch NIE gedanken um dies thema gemacht hast?!

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Ragnar
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Beitrag von Ragnar » 05.02.2006, 21:48

also in deinem alter hatte ich das auch nicht. aber eines ist klar: wenn du tot bist, hast du alle diese gefühle nicht mehr. also scher dich nicht darum. sieh es umgekehrt: du lebst für ne kurze zeit und hast schon eine ewigkeit nicht existiert. war das schlimm?

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Beitrag von jumal » 05.02.2006, 23:28

Ragnar hat geschrieben:sieh es umgekehrt: du lebst für ne kurze zeit und hast schon eine ewigkeit nicht existiert. war das schlimm?
dito.

Früher als ich noch in der Kirche Ministrant war, habe ich mir während der Predigten auch Gedanken über den Tod gemacht... (nein nichts mit Engeln und Paradies ihr Spastis... :wink: )
Und ich fragte mich dann einfach immer wie wir in diesem unendlich grossen System leben. Was passiert danach? Ich kam auf keine Antworten. Es war einfach nur eine höllische Angst. Ich stellte mir dann immer das riesige Universum vor und wie nichtig klein wir doch sind.
Davon ist mir bis heute noch viel geblieben. Ich denke nicht, dass man mich in der Astrologie gebrauchen könnte. Ich blicke nicht sehr gerne in die Sterne. Es wirkt auf mich fast surreal...

Grüsse

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Bandog
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Beitrag von Bandog » 06.02.2006, 00:02

Ich stelle mir sehr gern das Universum vor, diese gewaltige Kraft, die unzählige feste Körper einigermassen stabil und richtungskontinuierlich im leeren Raum rumschleudert, während auf einigen dieser Körper organische Zellansammlungen ums Überleben kämpfen. Wenn jetzt einer dieser organischen Haufen seine für kurze Dauer programmierte Form aufgibt und wieder in den Urzustand der Materie zerfällt, tangiert das die kosmische Ordnung nicht im geringsten. Der zusammengewürfelte Haufen aus chemischen Substanzen wird zwar alles dafür tun, dass er so lange wie möglich in diesem kompakten Zustand verweilen kann, weil er dazu programmiert ist. Es ist ein Kernpunkt seiner Existenz, dass er dem sogenannten Tod ablehnend gegenübersteht. Dennoch braucht er ihn nicht als schlimme Empfindung zu fürchten. Jede Empfindung, die ein Mensch haben kann, kann nur innerhalb dieser kompakten Materie verlaufen. Wenn diese das Ablaufdatum überschritten hat, ist eine Empfindung nicht mehr möglich. Es gibt für einen Menschen kein nachher, weil nach dem Tod die einzelnen Bestandteile ihren eigenen Weg gehen und darauf warten, dass sie sich einer neuen organischen Lebensform anschliessen können. Und wenn die Erde in den nächsten fünf Sekunden von einem riesigen Meteoriten getroffen und die Menschheit ins All geschleudert wird, können die Substanzen unserer Körper eines Tages auf einem anderen Planeten für Leben sorgen. Und so wird das sein, in alle Ewigkeit.
Zuletzt geändert von Bandog am 18.03.2006, 13:10, insgesamt 1-mal geändert.

Skullcrusher
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Beitrag von Skullcrusher » 06.02.2006, 08:14

Bandog hat geschrieben:Ich stelle mir sehr gern das Universum vor, diese gewaltige Kraft, die unzählige feste Körper einigermassen stabil und richtungskontinuierlich im leeren Raum rumschleudert, während auf einigen dieser Körper organische Zellansammlungen ums Überleben kämpfen. Wenn jetzt einer dieser organischen Haufen seine für kurze Dauer programmierte Form aufgibt und wieder in den Urzustand der Materie zerfällt, tendiert das die kosmische Ordnung nicht im geringsten. Der zusammengewürfelte Haufen aus chemischen Substanzen wird zwar alles dafür tun, dass er so lange wie möglich in diesem kompakten Zustand verweilen kann, weil er dazu programmiert ist. Es ist ein Kernpunkt seiner Existenz, dass er dem sogenannten Tod ablehnend gegenübersteht. Dennoch braucht er ihn nicht als schlimme Empfindung zu fürchten. Jede Empfindung, die ein Mensch haben kann, kann nur innerhalb dieser kompakten Materie verlaufen. Wenn diese das Ablaufdatum überschritten hat, ist eine Empfindung nicht mehr möglich. Es gibt für einen Menschen kein nachher, weil nach dem Tod die einzelnen Bestandteile ihren eigenen Weg gehen und darauf warten, dass sie sich einer neuen organischen Lebensform anschliessen können. Und wenn die Erde in den nächsten fünf Sekunden von einem riesigen Meteoriten getroffen und die Menschheit ins All geschleudert wird, können die Substanzen unserer Körper eines Tages auf einem anderen Planeten für Leben sorgen. Und so wird das sein, in alle Ewigkeit.
amen. meine worte!

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Re: die angst vorm tod und was danach egschieht

Beitrag von Arius » 06.02.2006, 08:17

Kellerkind hat geschrieben:ich habe angst vorm tod, komisch aber ich habe auch schon einmal davon geträumt... mämlich was nach den tot geschieht... ich träumte das alles dunkel ist, ich kann nichts sehen nichts fühlen...es treibt mich zum wahnsinn, diese gefühl der unbeweglichkeit,das gefühl eingesperrt zu sein, der klaustrophpbie (falls es so geschrieben wird) volkommen ausgeliefert...seitdem habe ich angst vor dem tot,und was danach geschieht.... hat jemand sich mal darüber ernsthafte gedanken gemacht? ich würde eure eindrücke,und meinungen gerne höhren!

Also früher ging mirs so wie dir, seit ich aber mich die Jenseitskunde lerne, wurd imemr alles klarer und ich fühlte mich besser. Das muss jeder selbst so machen, wei er es für richtig hält. Meditationen sind auch hilfreich !

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Re: die angst vorm tod und was danach egschieht

Beitrag von Eiswalzer » 06.02.2006, 10:23

Kellerkind hat geschrieben:ich habe angst vorm tod, komisch aber ich habe auch schon einmal davon geträumt... mämlich was nach den tot geschieht... ich träumte das alles dunkel ist, ich kann nichts sehen nichts fühlen...es treibt mich zum wahnsinn, diese gefühl der unbeweglichkeit,das gefühl eingesperrt zu sein, der klaustrophpbie (falls es so geschrieben wird) volkommen ausgeliefert...seitdem habe ich angst vor dem tot,und was danach geschieht.... hat jemand sich mal darüber ernsthafte gedanken gemacht? ich würde eure eindrücke,und meinungen gerne höhren!
Ich finde den Gedanken ziemlich beruhigend, dass es mir egal sein kann, was nach dem Tod ist: Denn dann bin ich ja tot und kann nichts dran ändern. Vielleicht hört meine Existenz auf (was ich mir mit meinem bescheidenen Gehirn nicht vorstellen kann), vielleicht lebt meine seele weiter, vielleicht werde ich als wunderschöner Schmetterling :ugly: wiedergeboren, egal - ich muss mich fügen.

Ich halte den Tod für nichts schlimmes, er gehört zum Leben. Jeder hat seine Zeit auf dieser Welt. Und irgendwann ist sie halt zu Ende. Ich finde nicht, dass du dich davor fürchten musst.

Meine Mutter, die überzeugte, aber "liberale" Christin ist, stellt sich folgendes vor:

Das Leben ist wie die Zeit im Mutterleib - man hört Musik, die Stimmen von Menschen, wird durchgerüttelt, aber kann mit allem nichts anfangen, man kann es nicht zuordnen. Nach dem Tod sieht man dann alle Dinge anders und in ihrer "richtigen" Gestalt. So könnt ichs mir auch vorstellen.

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Beitrag von Arwen » 06.02.2006, 15:22

Ich glaube, ich kann behaupten, dass ich keine Angst vor dem Tod habe. Es wäre irgendwie schade, denn es gibt doch noch ein paar Dinge, die man gerne erleben würde. Aber es handelt sich hier nicht um eine Angst. Vielmehr um eine Gewissheit. Was kannst du schon mit Gewissheit erwarten im Leben? der Tod ist das einzige, und das ist doch auch irgendwie beruhigend. Nichts ist so sicher wie der Tod. Du musst versuchen, mal die Kehrseite der Münze zu betrachten: Auf unserer Welt passiert so viel Elend, tagtäglich werden Frauen vergewaltigt, Kinder missbraucht, Menschen ausgenützt, die Reichen werden immer reicher währenddem tausende andere Menschen tagtäglich an Hunger sterben. Die Welt ist doch eigentlich zum kotzen. Dann kann der Tod auch eine Erlösung sein, niemand erlebt einen Vorteil gegenüber dem anderen, denn alle sterben. Ich stelle mir das auch irgendwie schön vor. Keine quälenden Gedanken, die man denken muss, keine Gefühle, einfach nichts.

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Beitrag von jumal » 06.02.2006, 16:39

Ich verstehe dich nicht ganz...
Nachdem ich zwei Beiträge von dir gelesen habe und in beiden laberst du von Reichtum gegen Armut. Und der ganzen Ungerechtigkeit auf der Welt. Die Welt war immer ungerecht. Und von mir aus können wir gerne in die Zeit zurück in der wir noch mit Stöcken bewaffnet uns gegen Säbelzahntiger wehrten.
Dann würden aber die ganzen Frieden/Liebe/etc.-Prediger als allererstes drauf gehen.
Wenn dir die Welt, so wie sie ist nicht gefällt, bzw. du nicht damit leben kannst, solltest du vielleicht in Erwägung ziehen, dich umzubrigen. Im Tod hast du die ganzen Sorgen ja nicht mehr.
Oder du kannst versuchen, etwas zu ändern... Viel Spass.

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Beitrag von Arwen » 06.02.2006, 16:58

naja. ich merke, dass du mich nicht verstehst. mach ich ja selber nicht, kann ich also auch nicht von anderen erwarten.

Es ist relativ schwierig, zu formulieren, was ich empfinde. aber irgendwie habe ich auch keine lust das zu erklären. ich habe meine meinung zu einem thema niedergeschrieben, die kann man so stehen lassen oder nicht. weil daran interessiert bist du ja scheinbar nicht wirklich, sonst würdest du nicht mit solchen antworten kommen.

und ist schon seltsam, was du über mich als menschen aussagen kannst, nachdem du ganze zwei beiträge von mir gelesen hast. jedem das seine.

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Beitrag von jumal » 06.02.2006, 17:48

Richtig.
Du schreibst das nieder was du denkst, und ich das was ich (anhand deiner Beiträge über dich) denke...

Ich sehe, wir verstehen uns.

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Kellerkind
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Beitrag von Kellerkind » 06.02.2006, 18:35

ich hab mir eure antworten durchgelesen,und drüber nachgedacht... ihr sagt alle das das leiden und schmertz wie gefühle nach den tod eine ende nehmen?!...aber wie könnt ihr euch da so sicher sein?!und warum seit ihr euch da alle sei gleich?...ich versteh das nicht, und es ist genau diese angst, dieser schmertz der mich erwarten könnte, das ist es,warum sollte man nach dem tod nichts mehr fühlen können?!...

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Beitrag von Assault » 06.02.2006, 18:55

Ich finde, dass es dir im Moment doch vollkommend egal sein kann was danach kommt. Sieh mal, du bist jetzt 16, nehmen wir mal an du würdest mit 60 sterben (Was man natürlich nicht wissen kann, aber wir nehmen es einfach mal an!). So jetzt zähl mal wieviele Jahre du noch vor dir hast! Genau es sind 44. Und jetzt überlege dir ob du dir die Zeit mit nachdenken oder irgentwelchem anderen lustigerem zeug verbringen willst... Für mich ist es eindeutig, ich würde ganz klar den Spaß wählen!
Und solltest du dennoch morgen von einem Buss auf dem Weg in die Schule überfahren werden, hast du zumindest Heute und morgen Früh keinen Gedanken an den Tod verschwendet.
Man kann sich Gedanken darüber machen wenn man sich dem "Ende" naht, aber meiner Meinung nicht wenn man gerade mal 16 ist oder wie ich, 14 !
Ich hoffe du verstehst was ich meine.

Gruß Assault

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Beitrag von Skullcrusher » 06.02.2006, 19:02

Kellerkind hat geschrieben:warum sollte man nach dem tod nichts mehr fühlen können?!...
- weil du nur aus fleisch und blut bestehst
- alle deine gefühle im gehirn produziert werden (hormone, biochemie)
- es gibt keine seele, kein über-ich, keine paralleluniversen oder sonstwas
- wenn du stirbst, treten alle deine körperfunktionen ausser kraft
- es ist also unmöglich nach dem tod noch etwas zu fühlen, da alle deine gefühle und gedanken alleine durch gewisse körperfunktionen zustande kommen
- und es komme mir jetzt keiner mit "das ist doch alles nicht bewiesen". klar ist es das!

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Beitrag von Odin » 06.02.2006, 19:53

Skullcrusher hat geschrieben:
Kellerkind hat geschrieben:warum sollte man nach dem tod nichts mehr fühlen können?!...
- weil du nur aus fleisch und blut bestehst
- alle deine gefühle im gehirn produziert werden (hormone, biochemie)
- es gibt keine seele, kein über-ich, keine paralleluniversen oder sonstwas
- wenn du stirbst, treten alle deine körperfunktionen ausser kraft
- es ist also unmöglich nach dem tod noch etwas zu fühlen, da alle deine gefühle und gedanken alleine durch gewisse körperfunktionen zustande kommen
- und es komme mir jetzt keiner mit "das ist doch alles nicht bewiesen". klar ist es das!
Spielverderber!!!


ich finde diese sehr interessant. ich selbst denke immer wieder über den tot nach. allerdings habe ich keine Angst vor dem Tot noch weiss ich was danach passiert. Ich lebe in dem hier und jetzt und lasse mich nicht durch den gedanken an die zukunft vermiesen. Ich lebe mein Leben. ich bin zwar nicht immer zufrieden damit, doch ich akzteptiere es.

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Beitrag von jumal » 06.02.2006, 20:10

Es heist Tod! Tod! Tod! TOOOOOOD!

verdammt.. ist das so schwer?
'Der Tod' und 'Er ist tot'...

:shock:

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Beitrag von Kellerkind » 06.02.2006, 20:19

danke skull und an die anderen für eure beiträge.... ausser der spinner über mir ^^

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Beitrag von Arwen » 06.02.2006, 20:39

jumal hat geschrieben:Es heist Tod! Tod! Tod! TOOOOOOD!

verdammt.. ist das so schwer?
'Der Tod' und 'Er ist tot'...

:shock:
wo er recht hat, hat er recht..

ausnahmsweise.

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