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Stadt oder Land

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Morgenstern
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Stadt oder Land

Beitrag von Morgenstern » 25.01.2010, 20:48

Ich denke gerade wieder einmal an einen Umzug. Seid ihr eher Stadt oder Landmenschen. Warum?

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Graf von Hindenloch
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Beitrag von Graf von Hindenloch » 25.01.2010, 21:18

Agglo Basel - Aggro Basel!!!

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Urbain de Puce
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Beitrag von Urbain de Puce » 25.01.2010, 21:18

Kommt ganz auf die Stimmung an. Manchmal wünsche ich irgendwo am Land zu wohnen fernab der Lautstärke einer Großstadt. An anderen Tagen jedoch denke ich, dass das Leben in einem kleineren Ort wohl auch sehr langweilig werden kann, denn in der Großstadt ist immer irgendwo was los, oder jemand den man treffen kann wenn man Langeweile hat. Es gibt immer was zu sehen.
Ich glaube das Landleben kann nach einer gewissen Zeit auch ziemlich langweilig werden. Feldbach und Umgebung wo meine Mutter und meine Großeltern herkommen hat sich seit Jahren kaum verändert.

Für einen Urlaub, gelegentlich an Wochenenden oder gar wenn ich mal alt bin wäre ein kleines Landhaus allerdings schon was feines.

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Ed Edison
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Beitrag von Ed Edison » 25.01.2010, 21:25

Man sehnt sich bekanntlich nach Dingen, die man nicht hat.
Bin in ner Großstadt geboren.. in ner noch größeren Stadt aufgewachsen und immernoch hier.. Das Gehirn ist schon von den bunten Lichtern weichgespült.
Sehne mich nach Einsiedlertum, der wiederrum auch in der Anonymität der Metropole funktioniert.
Morgenstern, wenn Sie Nachwuchs haben oder planen, meiden Sie die Stadt..

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Sirius
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Beitrag von Sirius » 25.01.2010, 21:40

Da ich mich selbst als reinsten Provinzler beschreiben würde, steht fest was ich Ihnen rate. Ziehen Sie aufs Land, was nicht heißt, dass Sie den hintersten, einsamsten und verlassensten Einsiedlerhof nehmen müssen, aber ein etwas größeres Dorf, eine Kleinstadt hat nahezu nur Vorzüge aus meiner Sicht der Dinge. Der Geist kann eher atmen, man schöpft viel mehr Kraft, auch für die Leistung aus der Stille und Nähe zur Natur.
Schwierig könnte es werden, wenn man den Blick auf ganz weltliche Dinge wirft, wie etwa eine eingeschworene Dorfgemeinschaft, die einem das Leben nicht gerade angenehm erscheinen lassen kann. Solche sozialen Umstände sind nicht zu unterschätzen. Jedoch wenn sie zu Familie oder entfernten Verwandten ziehen (zumindest in den Ort eben) kann sich das z.B. auch schnell erledigen. Tun Sie sich was gutes und gehen Sie raus...

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Avenger
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Beitrag von Avenger » 25.01.2010, 22:28

Ich lebe auf dem Land und bin hier völlig zufrieden. Die Schweiz ist klein und somit auch alles grössere schnell erreichbar. Bis nach Basel sind es gerade mal 25km, wenn ich da etwas brauche also kein grosser Aufwand. Ich lebe auf dem Land weil es hier ruhiger ist. Dazu kommt dass ich deutlich näher an der Natur bin - innert Minuten im Wald, am Fluss etc. Zu guter letzt wird hier alles noch etwas traditioneller gehalten. Es gibt für mich (ausser aus rein praktischen Argumenten) keinen Grund in die Stadt zu ziehen.

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Beitrag von Tigga » 25.01.2010, 22:46

Unter der Woche Stadt, wochenends Land.

Es hat beides seine Vorteile, subjektiv viel schöner ist das Land, allein schon um mal Laufen oder Spazieren zu gehen oder Fotos zu schießen.

.. frischere Luft, subjektiv vernünftigere Menschen, weniger Hektik, mehr Herzlichkeit usw.

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Beitrag von Eiswalzer » 26.01.2010, 12:12

Ich bin Asphaltcowboy durch und durch:

Ich fühle mich am wohlsten mit Blick auf verschneite Dächer und versiffte Innenhöfe. Ich fahre zwar ungern längere Strecken Bus, mag aber Tram und S-Bahnfahrten. Am liebsten verbringe ich spätere Abende gesellig in lauten Bars oder ausgesessenen Kunstledergarnituren in einer Lounge. Am frühen Morgen in der Happybäckerei noch ein paar Croissants einsacken und dann zu Hause auf den Teppich fläzen. Kurze Fusswege zu Konzerten, schnell mal eine Flasche Tonic holen, grosse Supermärkte, die genau das haben, was ich will.

Kurzum: Ich bin ein fauler Sack. Und deshalb ein Stadtmensch.

Ein paar Tage in freier Natur geniesse ich, aber langfristig wär's mir zu einsam.

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Beitrag von Ge » 26.01.2010, 12:19

auf dem land, in 6min in die kleinstadt ... aber von einer wirklichen stadt kann man erst ab 2mio einwohner reden...

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Eiswalzer
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Beitrag von Eiswalzer » 26.01.2010, 12:21

Goddess_Frigg hat geschrieben:aber von einer wirklichen stadt kann man erst ab 2mio einwohner reden...
ja, das nennt man dann Gross-Stadt.

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Beitrag von Bernard Gui » 26.01.2010, 13:26

Ich wohne sehr abgelegen auf dem Land (nicht mal öffentliche Verkehrsmittel). Eigentlich finde ich es herrlich. Ich kann mich sehr gut zurückziehen und abgesehen vom "muhen" der Kühe gibt es auch keinen Lärm. Besonders jetzt, da wir Winter haben, ist es einfach nur schön mitanzusehen, wie alles zu schlafen scheint...
Am Wochenende wohne ich jedoch in Winterthur. Habe viele Bekanntschaften dort und zur nächsten Kneipe oder eventuell nach Zürich ist es auch nicht weit. Wenn ich Freitags in den Ausgang gehe und um zwölf schon wieder den Heimweg antreten müsste, weil ich sonst keine Verbindung mehr habe, wäre das doof. Deswegen bevorzuge ich da die Unabhängigkeit, die ein Nachtnetz der Stadt mit sich bringt.

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Re: Stadt oder Land

Beitrag von Imperial Warcry » 26.01.2010, 16:30

Morgenstern hat geschrieben: Seid ihr eher Stadt oder Landmenschen?
"Irgendwo dazwischen".

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Beitrag von readel » 26.01.2010, 21:06

Man kann das ja wohl schlecht verallgemeinern. Es gibt Städte, die sind absolut lebenswert, haben Ausstrahlung, pulsieren und leben (Dresden, Düsseldorf, Kapstadt) und dann gibt es Arschlochstädte, in denen man nicht tot im Keller hängen willen. Bestes Bsp. hierfür ist Mannheim, absolut ekelhaft. Bei Dörfern verhält es sich ähnlich, wobei es hier vermutlich eher um Landschaften und ortsansässige Bevölkerung geht. Sprich, wenn ich nur auf flache Kuhweiden und Weizenfelder gucke, sowie der Pöbel im Dorfkrug durch dümmliche Politikweisheiten und Inzuchtversehrtheit glänzt fühlt sich auch der überzeugteste Landmensch unwohl!

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Beitrag von turgon » 27.01.2010, 12:45

Bin vom Land in die Stadt gezogen. Gefiehl mir nicht sonderlich, darum ziehe ich zur Zeit wieder aufs Land. Man lebt zwar relativ immun in der Stadt und hat praktische Anbindungen aber die Vorteile auf Land wiegen auf.

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Beitrag von SilentHill » 27.01.2010, 13:18

lebe am rand zur stadt. bin in 10 min. in der stadt drin und in 5 min. im wald.
ganz aufm land wärs sicher auch gemütlich. aber wenn ich sehe wie kollegen 45 min. brauchen bis sie mal im ausgang oder so sind, vergeht mir die lust aufs land leben.

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Beitrag von Graf von Hindenloch » 27.01.2010, 14:34

das empfehlenswerteste ist auf dem Land vor der Stadt...

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Beitrag von Shadowthrone » 27.01.2010, 16:32

SilentHill hat geschrieben:lebe am rand zur stadt. bin in 10 min. in der stadt drin und in 5 min. im wald.
So ist das bei mir inzwischen auch. Ist ganz praktisch.

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Beitrag von Eiswalzer » 27.01.2010, 17:00


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Beitrag von ticino1 » 27.01.2010, 17:26

Shadowthrone hat geschrieben:
SilentHill hat geschrieben:lebe am rand zur stadt. bin in 10 min. in der stadt drin und in 5 min. im wald.
So ist das bei mir inzwischen auch. Ist ganz praktisch.
Dito. Obwohl Schaffhausen als Stadt zu bezeichnen...

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Beitrag von Imperial Warcry » 27.01.2010, 17:39

readel hat geschrieben: dann gibt es Arschlochstädte, in denen man nicht tot im Keller hängen willen. Bestes Bsp. hierfür ist
Zürich, dicht gefolgt von Genf, Aarau, Olten, St. Gallen und Visp.

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