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arabic be-heading culture???

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king_of_spades
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arabic be-heading culture???

Beitrag von king_of_spades » 31.12.2005, 03:53

in arabien sind enthauptungen teil ihrer kultur. vor noch 5 jahren war es üblich, einem "verbrecher" mit einem beil mittels eines hiebes den kopf abzuschlagen. ok... der betreffende leidet im moment der vollstreckung nicht darunter. heutzutage schneidet man betroffenen geiseln mit einem taschenmesser den kopf ab. verdammt, das ist das unnmenschlichste, was ich je gesehn hab. ich kann gewisse dinge nachvollziehen, aber bei dieser scheisse schiesst bei mir die sicherung raus. einige von euch haben vielleicht ein vid gesehen und wissen, wovon ich rede.
ich hab in meinem leben schon viel kranke scheisse erlebt und gesehen aber dies weckt sogar in mir gefühle! was mein ihr dazu?

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nadir
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Beitrag von nadir » 31.12.2005, 05:00

Ich habe nichts wirklich Interessantes zu sagen, nur soviel: ich habe viel über besagtes Vid gelesen.
Die Geräusche, die das Oper von sich gibt, so sagte man mir, würden das Vid besonders schrecklich machen.
Da die Enthauptung (eigentlich wäre "Durchsägen/Durchschneiden des Kopfes" eine treffendere Bezeichnung) so langsam von Statten geht, atmet das Opfer schliesslich durch die Halswunde; dadurch entstünde ein Geräusch, das man Röcheln nennt - ein Röcheln durch die Halswunde wohlbemerkt.

Mich hat vor allem die Schilderung der akustischen Komponente des Filmchens fasziniert, in diesem Kontext ist auch dieser mein Beitrag hier zu verstehen.
Abschliessend will ich noch bemerken, dass ich diese Methode der Menschtötung auch sehr grausam finde, weshalb ich mir sowas nicht ansehen werde.

Die Kultur des Enthauptens kann man natürlich unter dem Aspekt des Kulturrelativismus' sehen - also alles halb so schli ok es brutzelt aus der Küche, ich glaube die Migros-Budget-Schnitzel sind am Anbrennen, bis denne.

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Bandog
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Beitrag von Bandog » 31.12.2005, 09:10

Von welchem Video ist hier die Rede, von Nick Berg oder vom russischen Soldaten in Afghanistan? Oder ein anderes?

So oder so: Nicht mein Wunschtod. Wenn man sich vorstellt, wie sich die kleine, stumpfe Klinge langsam Richtung Luftröhre durchsäbelt... könnte mir schöneres vorstellen.

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Beitrag von king_of_spades » 02.01.2006, 15:46

kein vid im speziellen. ich meinte die enthauptungen heutzutage? geht es noch unmenschlicher und entwürdigender? wissen sich die flattermänner echt nicht anders zu helfen? traurig in meinen augen!

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Furumaru
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Beitrag von Furumaru » 02.01.2006, 17:40

Ich hatte mal ein kleines s/w Video aufm PC. Glaube es war das mit dem russ. Soldanten was Bandog meint. So ziemlich der krankeste Scheiss, den ich gesehen hab.. hat mich echt schockiert.. :shock:

Sonst hab ich aber noch nie von der Methode jemanden mit nem Messer zu enthaupten gehört. Kann mir aber vorstellen, dass es manche islamistischen Terrobanden mit ihren Geiseln gemacht haben. Sollen ja diverse vids im inet kursieren, wovon ich aber noch keins gesehen hab und nicht sehen will.

Die Enthauptung an sich ist ja eine relativ zivilisierte Form der Todesstrafe im Gegensatz zu solchen Sachen ,wie zu Tode rädern, an 2 Pferde festbinden ,die dann in entgegengesetzte Richtungen laufen, in einem grossen Kessel kochen oder sonstigen Barbareien, die noch vor der revolutionären Erfindung der Guillotine durchaus vollzogen wurden.. allen voran von der Kirche und Inquisition.

Es gibt noch eine schöne Legende von dem bekannten Piraten Störtebeker. Bevor er in Hamburg enthauptet wurde, hatte er mit dem Richter ausgemacht, dass alle seiner Vitalienbrüder an denen er kopflos vorbeilaufen würde, verschont werden sollten. Gesagt - getan !
So hatte er tatsächlich paar seiner Kollegen retten können..

:wink:

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Beitrag von GoatMolestor » 02.01.2006, 21:30

Ich will erst gar nicht darüber nachdenken, widerlich.
@king-of-spades: was interessieren DICH eigentlich die Schicksale einiger Araber?

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Beitrag von Blutaar » 03.01.2006, 20:42

Ich habe vor längerer Zeit auch das Video mit dem Soldaten gesehen. War zwar irgendwie grausig, aber hat mich nicht sonderlich getroffen. So sollte meiner Meinung nach eigendlich kein Mensch sterben. Aber wem's gefällt...

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Beitrag von wolfsklang » 03.01.2006, 23:27

In Afrika werden Frauen bei Ehebruch gesteinigt!
Man sollte solches Volk erschiessen!
Wir haben schon genug Probleme und brauchen kein weitere (heuchlerischen/feigen) Gewalttaten!

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Orgetorix Jowanko
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Beitrag von Orgetorix Jowanko » 03.01.2006, 23:44

Hmmmmm... weiss auch nicht. Solche Vids guck ich mir lieber schon erst gar nicht an. :krank: :sick:

Grundsätzlich find ich's ebenfalls absolut unmenschlich, furchtbar.

Allerdings denk ich noch drei weitere Sachen darüber:

1. Als ebenso krank und pervers empfinde ich es, sowas dann auch noch auf Video aufzuzeichnen.

2. Ich glaube, unsere heutige Gesellschaft (zumindest oder im Besondern die der ersten Welt) ist extrem auf Materielles fixiert. Ich will jetzt nix bewerten oder so! Aber ich setze da einfach mein Fragezeichen dahinter. Ich mein jetzt nicht Materialismus, sondern eher "Materie"... konkret unsern Leib. In einigen Ländern werden fürchterliche körperliche Misshandlungen an menschlichen Leiben vollzogen... Folterungen, qualvolle Tötungen, ect. Diese Misshandlungen betrachtet dann die ganze Welt als absolut schrecklich und verurteilenswürdig und man spricht von Verletzung der Menschenrechte. Zurecht, meiner Meinung nach.
ABER: Ich finde es seltsam, dass man den Körper eines Menschen oftmals mehr gewichtet als sein "Innenleben"... seine "Seele", seine Gefühle, sein "Geist", oder wie man das auch immer benennen will.
Ich meine: Gerade in unserer "zivilisierten" Gesellschaftsform ist es gerade eben diese menschliche "Seele", die teilweise auf's grauenvollste "gefoltert" wird (ganz im Gegensatz zum Leib, der meist unversehrt bleibt oder zumindest meist schnell getötet wird). Es ist unsere Gesellschaft, in welcher Psychiatrien, Therapeuten, ect. Hochkonjunktur feiern, unsere Gesellschaft, in der sich so viele Menschen selbst das Leben nehmen, ect.

Jeder fühlt sich mal scheisse, jeder erlebt mal schlimmes. Aber was es wirklich bedeutet durch eine starke Depression zu gehen (bzw. sie zu durchleben... ist ja oft lebenslänglich), was es bedeutet, sich selbst verletzten zu müssen, um seine eigenen Gefühle überhaupt noch wahrnehmen zu können, weil man 10 Jahre lang von Vater, Grossvater und Onkel sexuell missbraucht wurde (kenne z.B. so jemanden), DAS ist nochmals eine andere Geschichte. Es ist die Hölle.

Jau... und derartige Misshandlungen (Depressionen, Neurosen, ect. kommen nicht aus dem Nirvana... sie entstehen wohl meist aufgrund "seelischer Misshandlungen", bildlich gesprochen) sind hier in unserer zivilisierten Gesellschaft eigentlich doch relativ gängig.
Klar findet man es "schlimm". Aber man betrachtet es bestenfalls als "Problem". Keiner aber redet von "unmenschlichen Zuständen" und von Menschenrechtsverletzung.

...und manchmal frage ich mich halt einfach, welches der beiden Übeln das schlimmere ist. Oder besser gesagt: Ob das HIER verbreitete wirklich weniger schlimm ist. Ich weiss es nicht.



Und drittens
3. Kultur.... ich hoffe nicht, dass mich nun einige für vollkommen krank halten (wobei, wär ja auch egal... würde womöglich stimmen :lol:). Aber in gewissem Sinne sind, denke ich, Dinge wie Enthauptungen eine Frage der Kultur.
Das sei jetzt nicht falsch zu verstehen. Ich will es nicht verglimpfen oder verteidigen. Ich kam zu dieser Überlegung nicht zuletzt wegen der Kelten.

Die Forscher vermuten, dass es bei den Kelten Menschenopfer gab. Belegt ist zwar nichts (entgegen einer leider weit verbreiteten Meinung!!!), aber es gibt gewisse Funde, welche Menschenopferungen zumindest unter anderem in Betracht ziehen lassen.
Das Keltentum ist derweil heute im Trend. Und gerade im Dunstkreis des Weichspüler-Esoterikertums. Nur ist dort das Thema Menschenopfer etwas, was man nicht gerne hört, etwas, dass man sich einfach am liebsten wegdenkt. Und zwar einfach (idiotischerweise) weil es nicht in unsere heutige Gesellschaft passt.

Das Problem ist, denk ich, dass wir keltische Menschenopfer (sofern sie überhaupt jemals stattfanden) mit unseren heutigen Augen betrachten und zu verstehen versuchen, was absolut unsinnig ist. Wir gehen dabei davon aus, dass (z.B.) die alten Helvetier genau so waren, dachten, fühlten, glaubten, lebten, wie wir heute. Aber woher wollen wir sowas wissen??? Das ist pure Anmassung und auch Dummheit, finde ich.
Wenn sie tatsächlich Menschen opferten, dann werden sie das ja wohl aus irgendeiner Haltung heraus getan haben. Diese muss für uns heute absolut nicht verständlich sein. Wir wissen es einfach nicht.
Es könnte ja beispielsweise eine Menschenopferung etwas überaus "heiliges" gewesen sein... ja sogar etwas "schönes". Vielleicht stellten sich gewisse Leute ja sogar freiwillig als Opfer zur Verfügung (jaja, ich weiss, Caesar schrieb was anderes... halt ich für Politpropaganda!)... einfach, weil es z.B. eine Ehre war, geopfert zu werden.
Vielleicht hatten die Kelten eine völlig andere Beziehung zum Tod... und auch zum Leben? Vielleicht trennten sie gar nicht so sehr zwischen materiell und spirituell... zwischen sichtbar und unsichtbar... zwischen real und nicht real? Vielleicht fürchteten sie sich nicht davor zu sterben? Vielleicht betrachteten sie ein Menschenleben als eine Art göttliches Gut oder so? ect. ect. ect.
Das alles würde natürlich die Schmerzen und Empfindung einer zeremoniellen Hinrichtung nicht (bzw. wohl eher geringfügig) lindern, klar. Aber es würde die Sache und die Haltung dazu doch in ein gänzlich anderes Licht stellen. Vielleicht gehörten Menschenopfer für die Kelten einfach dazu... vielleicht waren sie etwas normales, nicht etwas schreckliches.
Wir wissen es nicht. Aber ich denke, es ist wichtig, sich diese Fragen in Bezug zu diesem Thema zu stellen.


Aber es ging ja eigentlich um Enthauptungen und nicht um die Kelten. Was ich sagen will: Ich denke, dass eine Enthauptung für einen "orthodoxen" Moslem etwas anderes ist, als für einen Durchschnittseuropäer!!! Und zwar nicht nur in ideologisch-religiöser oder ethnischer Hinsicht.
Natürlich wird auch ein Moslem heute nicht gerne enthauptet. Immerhin ist er ein Mensch von heute, der - trotz kultureller Unterschiede - mit der Gesellschaftsform des heutigen Westens in Berührung kam, ect.
Aber trotzdem. Für ihn dürfte eine Enthauptung etwas anderes sein, als für uns.

Natürlich bin ich für die weltweite Durchsetzung der Menschenrechte.
Aber andererseits weiss ich einfach nicht, wie gut/richtig das Verhalten des Westens gegenüber einer Kultur wie z.B. dem Islam ist.
Klar finden wir es schrecklich, wenn sie "Verbrecher" der "Gerechtigkeit Allahs" überführen... mittels einer Axt. Aber sie finden es ja ebenso schreckich, dass wir uns mit Bier zuschütten oder auf sexuellem Gebiet doch um einiges freizügiger als sie zur Sache gehen. Und... wer hat nun recht?

Ich persönlich finde Islamismus etwas fürchterliches, etwas katastrophales. Ebenso auch "islamistische Hinrichtungen". Aber ich frage mich manchmal, wie weit wir "Westler" uns einmischen dürfen... bzw. wie weit v.a. Amerika bestimmen darf, was für Moslems richtig ist und was nicht.

Klar, wenn es über die islamische Kultur hinausgeht (wenn nicht islamische/islamistische Menschen unter den Hammer des Islams kommen), dann ist das nochmals ein ganz anderes Thema. Dann sind wir wieder bei den Kreuzzügen und der "Heidenmission". :sick:



...heja... :? :roll:


Unislamische Grüsse
Orge

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Beitrag von wolfsklang » 04.01.2006, 00:11

Orgetorix Jowanko hat geschrieben: 3. Kultur.... ich hoffe nicht, dass mich nun einige für vollkommen krank halten (wobei, wär ja auch egal... würde womöglich stimmen :lol:). Aber in gewissem Sinne sind, denke ich, Dinge wie Enthauptungen eine Frage der Kultur.
Das sei jetzt nicht falsch zu verstehen. Ich will es nicht verglimpfen oder verteidigen. Ich kam zu dieser Überlegung nicht zuletzt wegen der Kelten.

Die Forscher vermuten, dass es bei den Kelten Menschenopfer gab. Belegt ist zwar nichts (entgegen einer leider weit verbreiteten Meinung!!!), aber es gibt gewisse Funde, welche Menschenopferungen zumindest unter anderem in Betracht ziehen lassen.
Das Keltentum ist derweil heute im Trend. Und gerade im Dunstkreis des Weichspüler-Esoterikertums. Nur ist dort das Thema Menschenopfer etwas, was man nicht gerne hört, etwas, dass man sich einfach am liebsten wegdenkt. Und zwar einfach (idiotischerweise) weil es nicht in unsere heutige Gesellschaft passt.

Das Problem ist, denk ich, dass wir keltische Menschenopfer (sofern sie überhaupt jemals stattfanden) mit unseren heutigen Augen betrachten und zu verstehen versuchen, was absolut unsinnig ist. Wir gehen dabei davon aus, dass (z.B.) die alten Helvetier genau so waren, dachten, fühlten, glaubten, lebten, wie wir heute. Aber woher wollen wir sowas wissen??? Das ist pure Anmassung und auch Dummheit, finde ich.
Wenn sie tatsächlich Menschen opferten, dann werden sie das ja wohl aus irgendeiner Haltung heraus getan haben. Diese muss für uns heute absolut nicht verständlich sein. Wir wissen es einfach nicht.
Es könnte ja beispielsweise eine Menschenopferung etwas überaus "heiliges" gewesen sein... ja sogar etwas "schönes". Vielleicht stellten sich gewisse Leute ja sogar freiwillig als Opfer zur Verfügung (jaja, ich weiss, Caesar schrieb was anderes... halt ich für Politpropaganda!)... einfach, weil es z.B. eine Ehre war, geopfert zu werden.
Vielleicht hatten die Kelten eine völlig andere Beziehung zum Tod... und auch zum Leben? Vielleicht trennten sie gar nicht so sehr zwischen materiell und spirituell... zwischen sichtbar und unsichtbar... zwischen real und nicht real? Vielleicht fürchteten sie sich nicht davor zu sterben? Vielleicht betrachteten sie ein Menschenleben als eine Art göttliches Gut oder so? ect. ect. ect.
Das alles würde natürlich die Schmerzen und Empfindung einer zeremoniellen Hinrichtung nicht (bzw. wohl eher geringfügig) lindern, klar. Aber es würde die Sache und die Haltung dazu doch in ein gänzlich anderes Licht stellen. Vielleicht gehörten Menschenopfer für die Kelten einfach dazu... vielleicht waren sie etwas normales, nicht etwas schreckliches.
Wir wissen es nicht. Aber ich denke, es ist wichtig, sich diese Fragen in Bezug zu diesem Thema zu stellen.
Kelten hin oder her, Menschenopferungen gab es in jeder Religion.
Der Gedankenzug, ein LEBEN zu opfern ist Ur-Alt!
Auch schon bei den Summerern gab es hinweise auf menschliche Gaben.
Ausserdem ist eine Menschenopferung kein schlechter Gedankengang, da man beispielsweise seine eigene Seele einem höhren Wesen opfert.
Einen Dienst antretten zeigt auch von Opferung!
Es muss nicht immer eine Zweitperson sein.
Bestes Beispiel sind die Kardinäle und Äbte der Katholiken. Sie opfern sich, sie sind Märtyrer der Kirche!
Wer sich zu sowas beruft, der ändert seine Meinung nicht. Ansonsten war er nicht mit Herzblut dabei.
Ob die heutigen Keltenanhänger sich dem Bewusst sind, nehm ich nicht an.
Aber ein heutiger Keltenanhänger kann nicht mehr wie die Ahnen es getan haben leben. Das soziologische Umfeld lässt es nicht zu. Von daher spielt dieser historische Brauch auch keine Rolle....

Die Opferung einer Zweitperson betrifft nicht nur den Islam. So waren es auch schon die Juden und Christen die Opferten und deren Vorgänger und mit Bewohner! Und was noch viel schlimmer als die Opferung war, war die Opferentstehung, welche weit breitere Fäden spannte.

Ausserdem sind diese Enthauptungen nur indirekte Äkte für Allah, sie dienen lediglich eher zur Abschreckung und zur Show!
Orgetorix Jowanko hat geschrieben: Aber es ging ja eigentlich um Enthauptungen und nicht um die Kelten. Was ich sagen will: Ich denke, dass eine Enthauptung für einen "orthodoxen" Moslem etwas anderes ist, als für einen Durchschnittseuropäer!!! Und zwar nicht nur in ideologisch-religiöser oder ethnischer Hinsicht.
Natürlich wird auch ein Moslem heute nicht gerne enthauptet. Immerhin ist er ein Mensch von heute, der - trotz kultureller Unterschiede - mit der Gesellschaftsform des heutigen Westens in Berührung kam, ect.
Aber trotzdem. Für ihn dürfte eine Enthauptung etwas anderes sein, als für uns.
Enthauptungen gab es, gibt es immernoch in Europa....
Krieg ist Krieg, egal in welcher Form. Ob Religionskampf oder Rassenkampf. Gutes Beispiel ist der Kosovokrieg der genauso grausam war und nur so von Heuchlerei und Feigheit sprotzte!!!
Die Frage ob man diese Länder aber als Europa bezeichnen kann ist wohl eher Definitionssache....
Orgetorix Jowanko hat geschrieben: Natürlich bin ich für die weltweite Durchsetzung der Menschenrechte.
Aber andererseits weiss ich einfach nicht, wie gut/richtig das Verhalten des Westens gegenüber einer Kultur wie z.B. dem Islam ist.
Klar finden wir es schrecklich, wenn sie "Verbrecher" der "Gerechtigkeit Allahs" überführen... mittels einer Axt. Aber sie finden es ja ebenso schreckich, dass wir uns mit Bier zuschütten oder auf sexuellem Gebiet doch um einiges freizügiger als sie zur Sache gehen. Und... wer hat nun recht?
Die Islamisten trinken zwar kein bis wenig Alkohol, jedoch gibt es viele islamische Ländern die den Substanzmissbrauch gewisser Pflanzen huldigen!
Auch die Anzahl der Drogenopfer in den unteren Kategorien der (falsch) aristokratischen Islamhierarchie ist beträchtlich hoch!
Orgetorix Jowanko hat geschrieben: Ich persönlich finde Islamismus etwas fürchterliches, etwas katastrophales. Ebenso auch "islamistische Hinrichtungen". Aber ich frage mich manchmal, wie weit wir "Westler" uns einmischen dürfen... bzw. wie weit v.a. Amerika bestimmen darf, was für Moslems richtig ist und was nicht.

Klar, wenn es über die islamische Kultur hinausgeht (wenn nicht islamische/islamistische Menschen unter den Hammer des Islams kommen), dann ist das nochmals ein ganz anderes Thema. Dann sind wir wieder bei den Kreuzzügen und der "Heidenmission". :sick:
Der Islam ist eine Klinge ohne Griff! Wer jedoch das Christsein und Judentum lobt und sich gegen den Islam durchsetzten will, ist in meinen Augen genauso der Verbrecher. Auch wenn sie Vorgehensweise humanischer und ethischer ist. Aber das Ziel ist das selbe!
Das Ultimatum zur Vernichtung des Islams innert der nächsten Jahren kann ich aber doppelt und dreifach unterstreichen!

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Furumaru
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Beitrag von Furumaru » 04.01.2006, 01:21

Orgetorix Jowanko hat geschrieben:
2. Ich glaube, unsere heutige Gesellschaft (zumindest oder im Besondern die der ersten Welt) ist extrem auf Materielles fixiert. Ich will jetzt nix bewerten oder so! Aber ich setze da einfach mein Fragezeichen dahinter. Ich mein jetzt nicht Materialismus, sondern eher "Materie"... konkret unsern Leib. In einigen Ländern werden fürchterliche körperliche Misshandlungen an menschlichen Leiben vollzogen... Folterungen, qualvolle Tötungen, ect. Diese Misshandlungen betrachtet dann die ganze Welt als absolut schrecklich und verurteilenswürdig und man spricht von Verletzung der Menschenrechte. Zurecht, meiner Meinung nach.
ABER: Ich finde es seltsam, dass man den Körper eines Menschen oftmals mehr gewichtet als sein "Innenleben"... seine "Seele", seine Gefühle, sein "Geist", oder wie man das auch immer benennen will.
Ich meine: Gerade in unserer "zivilisierten" Gesellschaftsform ist es gerade eben diese menschliche "Seele", die teilweise auf's grauenvollste "gefoltert" wird (ganz im Gegensatz zum Leib, der meist unversehrt bleibt oder zumindest meist schnell getötet wird). Es ist unsere Gesellschaft, in welcher Psychiatrien, Therapeuten, ect. Hochkonjunktur feiern, unsere Gesellschaft, in der sich so viele Menschen selbst das Leben nehmen, ect.

Jeder fühlt sich mal scheisse, jeder erlebt mal schlimmes. Aber was es wirklich bedeutet durch eine starke Depression zu gehen (bzw. sie zu durchleben... ist ja oft lebenslänglich), was es bedeutet, sich selbst verletzten zu müssen, um seine eigenen Gefühle überhaupt noch wahrnehmen zu können, weil man 10 Jahre lang von Vater, Grossvater und Onkel sexuell missbraucht wurde (kenne z.B. so jemanden), DAS ist nochmals eine andere Geschichte. Es ist die Hölle.

Jau... und derartige Misshandlungen (Depressionen, Neurosen, ect. kommen nicht aus dem Nirvana... sie entstehen wohl meist aufgrund "seelischer Misshandlungen", bildlich gesprochen) sind hier in unserer zivilisierten Gesellschaft eigentlich doch relativ gängig.
Klar findet man es "schlimm". Aber man betrachtet es bestenfalls als "Problem". Keiner aber redet von "unmenschlichen Zuständen" und von Menschenrechtsverletzung.

...und manchmal frage ich mich halt einfach, welches der beiden Übeln das schlimmere ist. Oder besser gesagt: Ob das HIER verbreitete wirklich weniger schlimm ist. Ich weiss es nicht.
Ich vermute die wenigsten können sich ausmalen wie sehr man eine Seele verletzen kann. Bei körperlichen Schäden hingegen sieht das anders aus - jeder hat sich schonmal geschnitten oder ein Bein gebrochen und kann nur zugut den Schmerz nachvollziehen und verzieht dann beim Anblick eines gore videos das Gesicht.
Kaum einer leidet jedoch an einer ,durch eine Vergewaltigung bedingte, Neurose oder schweren Depression (zum Glück) und weiss nicht im geringsten was es heißt tage- oder gar wochenlang im Dunkeln in seinem Zimmer zu liegen und in Strömen zu flennen ,das der Kopf anfängt wehzutun.
z.B. hatte uns ne Kollegin in der Arbeit erzählt, sie sei in einem Park vergewaltigt worden und hat eine jahrelange psychische Behandlung hinter sich. - Es kam aber kaum Anteilnahme als Reaktion von ihren Kollegen... aus oben genannten Gründen wohl...
So ähnlich hast dus ja auch schon geschrieben.. ^^

Orgetorix Jowanko hat geschrieben: 3. Kultur.... ich hoffe nicht, dass mich nun einige für vollkommen krank halten (wobei, wär ja auch egal... würde womöglich stimmen :lol:). Aber in gewissem Sinne sind, denke ich, Dinge wie Enthauptungen eine Frage der Kultur.
Das sei jetzt nicht falsch zu verstehen. Ich will es nicht verglimpfen oder verteidigen. Ich kam zu dieser Überlegung nicht zuletzt wegen der Kelten.

Die Forscher vermuten, dass es bei den Kelten Menschenopfer gab. Belegt ist zwar nichts (entgegen einer leider weit verbreiteten Meinung!!!), aber es gibt gewisse Funde, welche Menschenopferungen zumindest unter anderem in Betracht ziehen lassen.
Das Keltentum ist derweil heute im Trend. Und gerade im Dunstkreis des Weichspüler-Esoterikertums. Nur ist dort das Thema Menschenopfer etwas, was man nicht gerne hört, etwas, dass man sich einfach am liebsten wegdenkt. Und zwar einfach (idiotischerweise) weil es nicht in unsere heutige Gesellschaft passt.

Das Problem ist, denk ich, dass wir keltische Menschenopfer (sofern sie überhaupt jemals stattfanden) mit unseren heutigen Augen betrachten und zu verstehen versuchen, was absolut unsinnig ist. Wir gehen dabei davon aus, dass (z.B.) die alten Helvetier genau so waren, dachten, fühlten, glaubten, lebten, wie wir heute. Aber woher wollen wir sowas wissen??? Das ist pure Anmassung und auch Dummheit, finde ich.
Wenn sie tatsächlich Menschen opferten, dann werden sie das ja wohl aus irgendeiner Haltung heraus getan haben. Diese muss für uns heute absolut nicht verständlich sein. Wir wissen es einfach nicht.
Es könnte ja beispielsweise eine Menschenopferung etwas überaus "heiliges" gewesen sein... ja sogar etwas "schönes". Vielleicht stellten sich gewisse Leute ja sogar freiwillig als Opfer zur Verfügung (jaja, ich weiss, Caesar schrieb was anderes... halt ich für Politpropaganda!)... einfach, weil es z.B. eine Ehre war, geopfert zu werden.
Vielleicht hatten die Kelten eine völlig andere Beziehung zum Tod... und auch zum Leben? Vielleicht trennten sie gar nicht so sehr zwischen materiell und spirituell... zwischen sichtbar und unsichtbar... zwischen real und nicht real? Vielleicht fürchteten sie sich nicht davor zu sterben? Vielleicht betrachteten sie ein Menschenleben als eine Art göttliches Gut oder so? ect. ect. ect.
Das alles würde natürlich die Schmerzen und Empfindung einer zeremoniellen Hinrichtung nicht (bzw. wohl eher geringfügig) lindern, klar. Aber es würde die Sache und die Haltung dazu doch in ein gänzlich anderes Licht stellen. Vielleicht gehörten Menschenopfer für die Kelten einfach dazu... vielleicht waren sie etwas normales, nicht etwas schreckliches.
Wir wissen es nicht. Aber ich denke, es ist wichtig, sich diese Fragen in Bezug zu diesem Thema zu stellen.


Aber es ging ja eigentlich um Enthauptungen und nicht um die Kelten. Was ich sagen will: Ich denke, dass eine Enthauptung für einen "orthodoxen" Moslem etwas anderes ist, als für einen Durchschnittseuropäer!!! Und zwar nicht nur in ideologisch-religiöser oder ethnischer Hinsicht.
Natürlich wird auch ein Moslem heute nicht gerne enthauptet. Immerhin ist er ein Mensch von heute, der - trotz kultureller Unterschiede - mit der Gesellschaftsform des heutigen Westens in Berührung kam, ect.
Aber trotzdem. Für ihn dürfte eine Enthauptung etwas anderes sein, als für uns.

Natürlich bin ich für die weltweite Durchsetzung der Menschenrechte.
Aber andererseits weiss ich einfach nicht, wie gut/richtig das Verhalten des Westens gegenüber einer Kultur wie z.B. dem Islam ist.
Klar finden wir es schrecklich, wenn sie "Verbrecher" der "Gerechtigkeit Allahs" überführen... mittels einer Axt. Aber sie finden es ja ebenso schreckich, dass wir uns mit Bier zuschütten oder auf sexuellem Gebiet doch um einiges freizügiger als sie zur Sache gehen. Und... wer hat nun recht?

Ich persönlich finde Islamismus etwas fürchterliches, etwas katastrophales. Ebenso auch "islamistische Hinrichtungen". Aber ich frage mich manchmal, wie weit wir "Westler" uns einmischen dürfen... bzw. wie weit v.a. Amerika bestimmen darf, was für Moslems richtig ist und was nicht.

Klar, wenn es über die islamische Kultur hinausgeht (wenn nicht islamische/islamistische Menschen unter den Hammer des Islams kommen), dann ist das nochmals ein ganz anderes Thema. Dann sind wir wieder bei den Kreuzzügen und der "Heidenmission". :sick:
In islamischen Staaten gibt es doch garkeine Menschenopfer ?! :wink:
Oder was meinst du jetzt .. ; Weil Opfer sind für einen Gott bestimmt um danach von ihm begünstigt zu werden in Form einer reichen Ernte ,wasauchimmer. Dafür werden eher 'saubere' Menschen benutzt, wie Jungfrauen. - Irgendnen heruntergekommener 'unreiner' gekidnappter Ami würde doch in deren Sicht eher das Gegenteil bewirken und eine Heuschreckenplage auslösen.. :wink:
Ein anderes Thema sind aber die Todesstrafen..
Ich weiss nicht ob solche noch vollstreckt werden auf der arabischen Halbinsel ,aber selbst wenns so wäre, würde da auch niemand was gegen sagen um nicht den Unmut dieser Staaten auf sich zu ziehen. Die Beziehungen zu Saudi Arabien oder Kuwait sind dem Westen ,bes. USA, zu wichtig als das man diese aufs Spiel setzen würde durch Einmischung in deren interne Angelegenheiten.
Wenn man aber die Möglichkeit hat in Afghanistan oder Irak die Todesstrafe abzuschaffen durch Übergangsregierungen, dann macht man das auch - oder wie im Falle der Türkei, sie dazu zu 'zwingen'.

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Beitrag von Orgetorix Jowanko » 04.01.2006, 01:21

Hallo nochmals

Ähm... merci für die Beiträge zu meinen Ergüssen... nur bin ich mir jetzt ned ganz sicher, ob Du den letzten Post durchgelesen oder verstanden hast. Grundsätzlich kann ich Deinen Äusserungen nix hinzufügen, bzw. was an ihnen aussetzten... nur sehe ich den Zusammenhang zu den meinen (welche Du zitierst) nicht wirklich. ;)

Ausser hier:
Ob die heutigen Keltenanhänger sich dem Bewusst sind, nehm ich nicht an.
Aber ein heutiger Keltenanhänger kann nicht mehr wie die Ahnen es getan haben leben. Das soziologische Umfeld lässt es nicht zu. Von daher spielt dieser historische Brauch auch keine Rolle....

Die Opferung einer Zweitperson betrifft nicht nur den Islam. So waren es auch schon die Juden und Christen die Opferten und deren Vorgänger und mit Bewohner! Und was noch viel schlimmer als die Opferung war, war die Opferentstehung, welche weit breitere Fäden spannte.

Ausserdem sind diese Enthauptungen nur indirekte Äkte für Allah, sie dienen lediglich eher zur Abschreckung und zur Show!
Eben... richtig gelesen? ;) Ich schrieb mitnichten, dass diese Hinrichtungen "Akte für Allah" seien, geschweige denn irgendetwas mit Opferungen zu tun haben!?!?!?!!!
Ich brachte den Vergleich mit Menschenopfern lediglich um die Überlegung zu veranschaulichen, dass eine Sache (z.B. eine Enthauptung) nicht für alle Kulturen, bzw. Menschen das gleiche bedeutet und von allen gleich empfunden/eingestuft wird!

Und was die Zweitperson angeht... eben, sag ich ja (siehe letzter Abschnitt meines Posts).



Noch was komplett anderes... okay, off-topic, aber egal: ;)
Kelten hin oder her, Menschenopferungen gab es in jeder Religion.
1. Hmmm... Du weisst das? Erstaunlich! Warst Du denn dabei? ;)
Was die Kelten angeht - es ist nichts dergleiches belegbar. Zumindest nicht nach heutigem Wissenstand der Forschung.

2. "in jeder Religion".... ich hoffe jetzt mal nicht, dass Du Keltentum als Religion ansiehst?

3. ...gut, falls doch, würde es die doch etwas eigenartige (obwohl heutzutage manchmals leider zutreffende ;) ) Wortschöpfung "Kelten-Anhänger" erklären. ;)



Aber eben... off-topic, sorry. Wär wohl eher Stoff für'n Pint guten, dunklen Bieres in einer netten Kneipe, als für diesen Thread hier. :)


Zum Grusse
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Popel
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Beitrag von Popel » 04.01.2006, 01:35

Mhm... Also das mit dem Taschenmesser ist ne üble Sache! Ich halte das eher für (augenscheinlich gewollte) Folter... Mit einer Hinrichtung hat das nichtsmehr gemein!

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Beitrag von Orgetorix Jowanko » 04.01.2006, 02:02

@ Furumaru
In islamischen Staaten gibt es doch garkeine Menschenopfer ?!
Oder was meinst du jetzt .. ; Weil Opfer sind für einen Gott bestimmt um danach von ihm begünstigt zu werden in Form einer reichen Ernte ,wasauchimmer.
Hmmmmmmmm... ;) ...siehe meine Antwort an Wolfsklang. So langsam beschleicht mich das Gefühl, mich wirklich gänzlich verwirrlich ausgedrückt zu haben. ;) Sorry.
Mal gucken, wenn ich Zeit habe, sollte ich vielleicht nen Migros-Clubschule-Kurs für prägnantes Formulieren besuchen. ;)
Ich vermute die wenigsten können sich ausmalen wie sehr man eine Seele verletzen kann. Bei körperlichen Schäden hingegen sieht das anders aus - jeder hat sich schonmal geschnitten oder ein Bein gebrochen und kann nur zugut den Schmerz nachvollziehen und verzieht dann beim Anblick eines gore videos das Gesicht.
Kaum einer leidet jedoch an einer ,durch eine Vergewaltigung bedingte, Neurose oder schweren Depression (zum Glück) und weiss nicht im geringsten was es heißt tage- oder gar wochenlang im Dunkeln in seinem Zimmer zu liegen und in Strömen zu flennen ,das der Kopf anfängt wehzutun.
z.B. hatte uns ne Kollegin in der Arbeit erzählt, sie sei in einem Park vergewaltigt worden und hat eine jahrelange psychische Behandlung hinter sich. - Es kam aber kaum Anteilnahme als Reaktion von ihren Kollegen... aus oben genannten Gründen wohl...
So ähnlich hast dus ja auch schon geschrieben.. ^^
Hmmm ja... hat schon was. :? Andererseits: Die wenigsten von uns haben auch schon mal den Hals durchgesäbelt gekriegt. Aufgrund eines Piksers in den Finger malt man sich nun also die Schmerzen aus, die man während einer Enthauptung erlebt?
Dann müsste man sich ja eigentlich auch den Schmerz einer Depression ausmalen (können), wenn man mal von jemandem ungerecht behandelt wurde, o.ä.?! ;)
Na ja... irgendwo ist beides unsinnig... man kennt beides erst, wenn man's erlebt hat.
Aber Deine Überlegung stimmt wohl trotzdem... so wirds wohl sein.

Aber ich hab desweiteren schon auch das Gefühl, dass es mit der (an sich höchst irrationellen) Gewichtung zwischen materiell und nicht materiell, zu tun hat, wie wir sie heute in der westlichen Welt kennen (so à la: Materiell = wichtig, relevant, real / Nicht materiell = weniger wichtig, irrelevant, unreal).

Gut Nacht ;)
Orge

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Beitrag von Aiwendil » 04.01.2006, 06:29

Ziemlich Krank :fluc:

Sind solche Hinrichtungen von offizieller Seite. Spich von irgenwelcher Islamisch staatlicher Seite? Kann ich mir zumindest nicht vorstellen.

Wir sollten zusehen das uns diese "Kultur" nicht einestages hier in Europa überrollt.

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Bandog
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Beitrag von Bandog » 04.01.2006, 11:48

Tag Häuptling

Nein, du drückst dich zwar etwas langfädig, aber eigentlich verständlich aus. Ich denke, viel eher hapert es da und dort etwas bei der Aufnahme.

Nunja. Frag mal weibliche Keltenanhängerinnen, wie es bei den Kelten denn so war. Sie werden dir sagen können, dass die Frau bei den Kelten einen hohen Stellenwert hatte und dass die Sippen von Priesterinnen geleitet wurden, die mit Tieren kommunizieren konnten.

Frag mal einen Neonazi und Keltenfan, wie es bei den Kelten so war. Du wirst erfahren, dass die Kelten vor allem auf rassische Reinheit und Herrschaft über die Nachbarsvöker aus waren.

Frag mal einen Christen ( :wink: ) wie es bei den Helvetiern war. Er wird dir sagen können, dass manche der ersten Christen vor den Pharisäern bis nach Gallien und Südengland flüchten mussten und dort direkt die Kelten bekehrten.

Diese Liste könnte man beliebig lange weiterführen.

Zur Enthauptung: Wenn es nach dem warum und dem Stellenwert innerhalb der islamischen Gesellschaft geht, kann ich schon weiterhelfen. Mit einem Messer den Hals aufzuschlitzen, ist die traditionelle jüdische und islamische Ritualschlachtung von Vieh. Die Enthaupter wollen damit ihre Verachtung gegenüber dem Entführten zum Ausdruck bringen.

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Beitrag von wolfsklang » 04.01.2006, 12:54

Trotz Offtopic noch mein Statement
Orgetorix Jowanko hat geschrieben:
Eben... richtig gelesen? ;) Ich schrieb mitnichten, dass diese Hinrichtungen "Akte für Allah" seien, geschweige denn irgendetwas mit Opferungen zu tun haben!?!?!?!!!
Ich brachte den Vergleich mit Menschenopfern lediglich um die Überlegung zu veranschaulichen, dass eine Sache (z.B. eine Enthauptung) nicht für alle Kulturen, bzw. Menschen das gleiche bedeutet und von allen gleich empfunden/eingestuft wird!

Und was die Zweitperson angeht... eben, sag ich ja (siehe letzter Abschnitt meines Posts).
Also mit einem Tribut zu Allah hat es insofern zu tun! Da es schlussendlich den Westen in Verzweiflung bringt.
Was zu ergänzen ist, jede Woche werden Menschen enthauptet und zwar durch die Staatsmacht! Den der Islamismus schreibt die Bestraffung gegen Verbrecher vor!
Was ein Verbrecher ist, ist zwar Definitionssache....
Und das Gesetzt steht halt unterhalb Allahs.
Sie selber, die Fundamentalisten sehen sich als Gotteskrieger. Insofern ist es ein indirekter Akt Allahs! (Mit Betonung auf indirekt)

Orgetorix Jowanko hat geschrieben: 1. Hmmm... Du weisst das? Erstaunlich! Warst Du denn dabei? ;)
Was die Kelten angeht - es ist nichts dergleiches belegbar. Zumindest nicht nach heutigem Wissenstand der Forschung.

2. "in jeder Religion".... ich hoffe jetzt mal nicht, dass Du Keltentum als Religion ansiehst?

3. ...gut, falls doch, würde es die doch etwas eigenartige (obwohl heutzutage manchmals leider zutreffende ;) ) Wortschöpfung "Kelten-Anhänger" erklären. ;)
1.) Mein gesunder Menschenverstand sagt mir das. Da du in den Hauptreligionen und Subreligionen deutlich Ansätze auf Menschenopferung findest. Ausserdem hast du meinen Beitrag nicht genau gelesen, ich spreche auch von der Eigenopferung. Und warst du etwa nicht dabei?

2.) Nein ich siehe das Keltentum als eine Kultur an und ein Volk respektiv eine Rasse. Aber die Kelten standen auch unter ihrem Druidentums. Was sie als religiöse Menschen befleckt.

3.) Das Wort "Kelten-Anhänger" bezieht sich auf einen Mensch der sich als Nachfolger einer Kultur sieht. Man spricht auch von den Anhängern des Nationalsozialismus! Ich hätte vielleicht eher schreiben sollen "Anhänger des Keltentum", wenn es für dich somit verständlicher ist.

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Beitrag von Aiwendil » 04.01.2006, 13:04

wolfsklang hat geschrieben: Was zu ergänzen ist, jede Woche werden Menschen enthauptet und zwar durch die Staatsmacht! Den der Islamismus schreibt die Bestraffung gegen Verbrecher vor!
Dies aber wohl kaum durch ein Taschenmesser. Was benutzen die denn? Schwert, Axt, etc. ?

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Beitrag von Orgetorix Jowanko » 04.01.2006, 13:25

Nunja. Frag mal weibliche Keltenanhängerinnen, wie es bei den Kelten denn so war. Sie werden dir sagen können, dass die Frau bei den Kelten einen hohen Stellenwert hatte und dass die Sippen von Priesterinnen geleitet wurden, die mit Tieren kommunizieren konnten.

Frag mal einen Neonazi und Keltenfan, wie es bei den Kelten so war. Du wirst erfahren, dass die Kelten vor allem auf rassische Reinheit und Herrschaft über die Nachbarsvöker aus waren.

Frag mal einen Christen ( ) wie es bei den Helvetiern war. Er wird dir sagen können, dass manche der ersten Christen vor den Pharisäern bis nach Gallien und Südengland flüchten mussten und dort direkt die Kelten bekehrten.
:lol: So in etwa, ja! :lol: Geil ausgedrückt! :)




1.) Mein gesunder Menschenverstand sagt mir das. Da du in den Hauptreligionen und Subreligionen deutlich Ansätze auf Menschenopferung findest. Ausserdem hast du meinen Beitrag nicht genau gelesen, ich spreche auch von der Eigenopferung. Und warst du etwa nicht dabei?
Aha. Nö, kann mich ned erinnern, dabei gewesen zu sein.

2.) Nein ich siehe das Keltentum als eine Kultur an und ein Volk respektiv eine Rasse. Aber die Kelten standen auch unter ihrem Druidentums. Was sie als religiöse Menschen befleckt.

3.) Das Wort "Kelten-Anhänger" bezieht sich auf einen Mensch der sich als Nachfolger einer Kultur sieht. Man spricht auch von den Anhängern des Nationalsozialismus! Ich hätte vielleicht eher schreiben sollen "Anhänger des Keltentum", wenn es für dich somit verständlicher ist.
Okay, klingt beruhigend. ;)



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Beitrag von king_of_spades » 04.01.2006, 13:28

Aiwendil hat geschrieben:
wolfsklang hat geschrieben: Was zu ergänzen ist, jede Woche werden Menschen enthauptet und zwar durch die Staatsmacht! Den der Islamismus schreibt die Bestraffung gegen Verbrecher vor!
Dies aber wohl kaum durch ein Taschenmesser. Was benutzen die denn? Schwert, Axt, etc. ?
ich hab über 25 solcher vids gesehn. meistens ist es ein 15-20cm langes messer! wennst willst, schick ich dir eins.

@leviathan666: ich weiss schon was du meinst. mir ist es egal, wenn sich die flattermänner untereinander die eier oder kopfe abschneiden, von mir aus gerne!

der islamische extremismus ist so gesehen ein hilfeschrei. man betrachte dubai: das reichste land der welt! dort geht es allen gut, die leute brauchen sich nicht mehr an die ganze scheisse klammern! dubai und abu dhabi sind für mich ausgezeichnete beispiele!

desweiteren ist mir noch nie ein assozialer araber in der stadt begegnet, der von meinen steuern lebt und sich dann aufmucken will. parasitäre organismen dieser art hat fast jede rasse als flaggschiff, nur die araber? :roll: hmmmm

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