Metalheads against Racism - Seite 2 - Schwermetall

Metalheads against Racism

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Gast

Beitrag von Gast » 26.06.2006, 12:28

Unvergesslich, wie Herr Nase nach unserem (Bestial Torment)-Gig mit Desaster zu mir kam und mit verstecktem Neid sagte: "Ihr seid noch nicht so gut!"

Hahaha, ein wahrer Experte. Die wahrscheinlich schlechteste Band der Welt.

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Eiswalzer
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Beitrag von Eiswalzer » 26.06.2006, 12:32

Unvergesslich, wie Herr Nase nach unserem (Bestial Torment)-Gig mit Desaster zu mir kam und mit verstecktem Neid sagte: "Ihr seid noch nicht so gut!"

Hahaha, ein wahrer Experte. Die wahrscheinlich schlechteste Band der Welt.
Ich finde sie auch nicht besonders. Hatte ja die Ehre, zwei Gigs mit ihnen bestreiten zu dürfen. Hoho, das war heiter!

J.: Die schlechteste Band der Welt sind und bleiben immer noch The Cracks :aua: Remember?

Gast

Beitrag von Gast » 26.06.2006, 12:42

Oh ja, The Cracks, haha. Aber die bezeichneten sich wenigstens als Punks.

Nochmals Nasty Vermin: 8 Jahre?....... :ugly2:

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king_of_spades
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Re: Metalheads against Racism

Beitrag von king_of_spades » 26.06.2006, 12:47

Skullcrusher hat geschrieben:
king_of_spades hat geschrieben: nein, im ernst! ich denke metal against racism is ne schwule sache, ehrlich gesagt. ich bin für: balck metal against individuen, die die szenen in verruf bringen.
es kann wohl nicht jeder so gut argumentieren wie fox, gelle? von wegen schwule sache: der eine oder andere von MAR würde dir deinen arsch garantiert mächtig aufreissen! ;-)

aber ja: für balck metal bin ich auch! klingt interessant! :lol:

ich finde es einfach schade, wenn sich die fronten so verhärten müssen. letztendlich hat niemand etwas davon, wenn sich musikliebhaber untereinander bekriegen. naja...
ich brauch ned argumentieren, weil eh jeder weiss wie ichs mein. zwecks schwuler idee: warum metal against racism? das nächste is dann black metal for black people... versteh mich nicht falsch, aber ich bin noch immer der meinung, dass musik unpolitisch bleiben sollte. auf diese art und weise wird doch wohl klar partei ergriffen.

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Re: Metalheads against Racism

Beitrag von Skullcrusher » 26.06.2006, 13:15

king_of_spades hat geschrieben: ich brauch ned argumentieren, weil eh jeder weiss wie ichs mein. zwecks schwuler idee: warum metal against racism? das nächste is dann black metal for black people... versteh mich nicht falsch, aber ich bin noch immer der meinung, dass musik unpolitisch bleiben sollte. auf diese art und weise wird doch wohl klar partei ergriffen.
bleib mal geschmeidig :wink: , ich hab ja vorher schon erwähnt, dass ich mich nicht mit MAR anfreunden kann. ich möchte die politik auch gerne aus der musik raus haben (auch die rechte politik!). aber die leute von MAR, die ich kenne, sind eigentlich in ordnung und längst nicht alle so verbissen. ich teile deren meinung zum teil nicht, aber ich sehe da keine gefahr für den BM oder was weiss ich...

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Beitrag von theantichrist » 26.06.2006, 13:17

der einzige in diesem thread der rational und vernünftig argumentieren kann ist ja wohl der fox. auch wenn ich seiner argumentation nicht wirklich zustimme.
der rest hier disqualifiziert sich immer wieder selber, durch unsachlichkeit und polemik.
Vielleicht liegts auch daran, dass hier das durchschnittsalter(x) ziemlich tief ist.

Und da vorher noch ein bisschen logik gewünscht wurde hier meine Aussage noch anders dargestellt
Sei:
x:= "Durchschnittsalter in diesem Thread"
y:= "Fehlt die nötige Bildung und erfahrung"
z:= "Kann nicht rational und vernünftig Argumentieren"
a:= "Fox"


Folgt daraus:

(x<20)-->y
y-->z
(a>20)-->(¬y)
¬y-->¬z



Ich halte mich zurück, da ich meine meinung im indymedia thread schon zur genüge kund getan habe, und wer sich dafür interessiert, kann dort alles nachlesen.

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Beitrag von SigHag » 26.06.2006, 13:26

Bla bla bla bla. Links, rechts, vorne, hinten. Um den guten Iwan mal etwas ausladender zu zitieren: Meine Kinder können selbst entscheiden, ob sie Weisse, Juden oder Schwarzafrikaner sein wollen. Das ist ganz denen überlassen.

Hagel

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Skullcrusher
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Beitrag von Skullcrusher » 26.06.2006, 13:27

antichrist: in welche kategorie fall denn ich? bin zwei jährchen älter als du. gut, ich bin nur durchschnittlich gebildet. was ist an meinem post polemisch und unsachlich?

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Beitrag von Antikryst » 26.06.2006, 13:30

Metal sollte auf jeden Fall im Allgemeinen unpolitisch sein und das unterstützt MAR sicherlich nicht, weil sich ständig Leute darüber aufregen bzw. es mMn missverstehen, wodurch genau das erreicht wird, was MAR nicht will.
Ob jetzt ein Metalhead eine rechte Einstellung hat, eine neutrale oder eine linke, ist im Endeffekt egal.
MAR richtet sich gegen die Intoleranz von politischen Extremen und da es im Bereich Metal eher wenige Linke gibt, richten sie sich gegen die extremen Rechten.
Es steht ja auch da "Metalheads against Racism" und nur weil man rechts ist, muss man noch lange kein Rassist sein. Und Rassismus ist meiner Meinung nach in dieser Welt fehl am Platz, weil man dadurch zu engstirnig wird und sich immer mehr über andere aufregt.
Ich persönlich beachte die Organisation gar nicht, weil sie mir egal ist.
Ich mag weder die Antifa noch die extremen Rechten, weil ich von beiden Parteien mehr Scheiße als sinnvolle Argumentation gehört habe. Und dass mir gerade Black Metal zunehmends zu politisch wird, habe ich schon mal erwähnt.

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Beitrag von Hells Ambassador » 26.06.2006, 14:34

Ein grosses Problem bei vielen Linken ist, dass sie einfach nicht differenzieren können. Sie bezeichnen sogar das neue Asylgesetzt als Menschenverachtend, dabei wird hier ja nur das Vorgehen gegen Asylmissbrauch verschärft.

Ich arbeite in einer Bude, wo fast ausschliesslich Linke verkehren. Da muss mir manchmal die behindersten Sprüche anhören.

Machmal denke ich, sind die rot/grünen so blöd, oder tun sie extra so blöd.

Sogar wenn man ein P.C. Statement auf seine Webseite klebt, können es die Linken immer noch nicht lassen, einen als Fascho abzustempeln. :roll:

MAR hat also eh keinen Sinn, genau so wenig wie die Statements einiger sogenannten "rechten" Parteien oder Organisationen.

Hier ein Beispiel:
AUNS hat geschrieben: Ein Wort zum Extremismus

In unserer Organisation hat es keinen Platz für Extremisten sowohl von links wie von rechts, Rassisten, Antisemiten, sowie für neonazistisches und nationalsozialistisches Gedankengut. Die AUNS vertritt in ihrer Grundauffassung das Gegenteil der Nationalsozialisten. Diese wollten nämlich ein Grossreich als Diktatur, während die AUNS die Unabhängigkeit, Neutralität und die Direkte Demokratie in der Schweiz erhalten will.
Wer bei so einer Bekennung immer noch Nazi, Rassist, Antisemit oder so rumschreit, ist entweder blind, ein stengaleniker oder einfach dumm wie Klostein. :evil:

Ich gehöre keiner Partei an, lasse mich auch nicht in irgend eine Schublade stecken.

@Topic
Wenn ich an ein Metalkonzert gehe, ist mir das vollkommen Wurscht, ob jemand rechts, links oder ein Arschloch ist, solange ich in Ruhe mit meinen Kollegen moshen und ein Bierchen trinken kann. :banger:

Also MAR ist sowieso für'n Arsch...
Zuletzt geändert von Hells Ambassador am 27.06.2006, 09:14, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: Metalheads against Racism

Beitrag von king_of_spades » 26.06.2006, 14:51

Skullcrusher hat geschrieben:
king_of_spades hat geschrieben: ich brauch ned argumentieren, weil eh jeder weiss wie ichs mein. zwecks schwuler idee: warum metal against racism? das nächste is dann black metal for black people... versteh mich nicht falsch, aber ich bin noch immer der meinung, dass musik unpolitisch bleiben sollte. auf diese art und weise wird doch wohl klar partei ergriffen.
bleib mal geschmeidig :wink: , ich hab ja vorher schon erwähnt, dass ich mich nicht mit MAR anfreunden kann. ich möchte die politik auch gerne aus der musik raus haben (auch die rechte politik!). aber die leute von MAR, die ich kenne, sind eigentlich in ordnung und längst nicht alle so verbissen. ich teile deren meinung zum teil nicht, aber ich sehe da keine gefahr für den BM oder was weiss ich...
ok, passt, jetzt versteh ich erst deinen standpunkt. alles klar!
:bier:

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Beitrag von Schattengestalt » 26.06.2006, 15:17

Mjölnir hat geschrieben:
willst du damit sagen das kommunisten ebenfalls nazis waren?
Sind ja extrem verschieden. Man betrachte Stalin und Hitler. Zum Glück hat Stalin nicht wahllos Leute in Konzentrations- und Arbeitslager gesteckt. Auch die Tscheka resp. das KGB waren gesetzlich und weder absolutistisch noch kriegsverbrecherisch.

PS: Kommunsimus rules und Stalin'schthemän.

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Beitrag von Mjölnir » 26.06.2006, 15:31

Schattengestalt hat geschrieben:
Mjölnir hat geschrieben:
willst du damit sagen das kommunisten ebenfalls nazis waren?
Sind ja extrem verschieden. Man betrachte Stalin und Hitler. Zum Glück hat Stalin nicht wahllos Leute in Konzentrations- und Arbeitslager gesteckt. Auch die Tscheka resp. das KGB waren gesetzlich und weder absolutistisch noch kriegsverbrecherisch.

PS: Kommunsimus rules und Stalin'schthemän.
danke, da weiss ich bestens bescheid. ich hab die frage nur gestellt, weil ich nicht wusste auf was j. mit seinem post ansprechen wollte. belehren must du mich keinesfalls.

und @j.: ja, 1+1=2, dacht ich's mir doch!

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Beitrag von Eiswalzer » 26.06.2006, 15:36

Schattengestalt hat geschrieben:
Mjölnir hat geschrieben:
willst du damit sagen das kommunisten ebenfalls nazis waren?
Sind ja extrem verschieden. Man betrachte Stalin und Hitler. Zum Glück hat Stalin nicht wahllos Leute in Konzentrations- und Arbeitslager gesteckt. Auch die Tscheka resp. das KGB waren gesetzlich und weder absolutistisch noch kriegsverbrecherisch.

PS: Kommunsimus rules und Stalin'schthemän.
Willst du uns hier tatsächlich den Stalinismus schönreden?

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Beitrag von Hrimthur » 26.06.2006, 15:37

Ich denke er hats ironisch gemeint Freunde :)

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Beitrag von Skullcrusher » 26.06.2006, 15:52

Hrimthur hat geschrieben:Ich denke er hats ironisch gemeint Freunde :)
ironischer gehts nicht mehr!

für eiswalzer:

:> :> :> :> :> :> :> :> :> :> :> :> :> :> :> :> :> :> :> :>

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fox
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Beitrag von fox » 26.06.2006, 15:55

Zitat:
Konkretes Gegenbeispiel: Wie bewertest du 'Nasty Vermin' aus Bern? Die sind "Metaller" und Antifanten in Personalunion. Alors?


kennst du die persönlich?
Ja, zumindest Nase. Und es dürfte euch vielleicht erstaunen, dass ich mich bislang recht gut mit ihm verstehe. Von wegen schwarz-weiss und so...

Wo ihr schon die HP von 'Nasty Vermin' bemüht: Da sind doch Fotos von Gigs und vom Proberaum drauf, sicher findet ihr dort auch die Fotos, wo man ihre grossen "Gegen Nazis"-Transparente im Keller sieht. Ich meine, ich hab ja nichts gegen Poster (hier bei mir hängt ja auch allerlei) noch gegen eine solche Meinung, doch ist das wirklich typisch für eine DM-Band? Oder teilen die sich den Proberaum mit ner Punkband, die das aufgehängt hat? Vielleicht kann uns das Ex-Mitglied ja aufklären. Ich für meinen Teil kenne Nase's Vorträge zu dem Thema und seine Rolle in der Reitschule, denn die kenn ich auch ganz gut von innen.

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Beitrag von abdulaziz abu blasth bith » 26.06.2006, 16:46

fox hat geschrieben:doch ist das wirklich typisch für eine DM-Band?
Das war bis ca 1993 typisch für den grössten Teil der extremen Metal-Szene weltweit und wurde von zahlreichen Bands (zb. Kreator) durchaus auch propagiert.

Arwald

Beitrag von Arwald » 26.06.2006, 18:04

fox hat geschrieben: doch ist das wirklich typisch für eine DM-Band?
Eigentlich ja....zumindest hier in Bern.... :lol:

Aber was eine Death Metal Band in ihrem privaten Proberaum aufhängt ist mir eh scheiss egal. Ich stosse mich vorallem daran das diese MAR-Kacke den BM infiltriert. Natürlich stören mich politische Statements auch an DM Konzerten.

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fox
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Beitrag von fox » 26.06.2006, 18:19

Das war bis ca 1993 typisch für den grössten Teil der extremen Metal-Szene weltweit und wurde von zahlreichen Bands (zb. Kreator) durchaus auch propagiert.
Fein, und darum bin ich hier und heute auch kein DM-ler, denn im BM wurde solcher Quatsch von Anfang an abgelehnt. Stichwort 1993: Ein gutes und bewegtes Jahr für den BM!
Eigentlich ja....zumindest hier in Bern....
Das Freiburgerland, unser Flecken Schweiz und eure Nachbarregion, gilt, mindestens was den deutschsprachigen Teil betrifft, als DM-Hochburg, und trotzdem sind die Leute hier um einiges relaxter in Sachen Weltanschauungen. DM wie er hier gelebt wird, wie ihn die Bonn-Gemeinde zelebriert, ist mir von Grund auf sympathisch!
But the fact is, we have a problem with racists and Neo-Nazis in our scene, not left extremists.
Keine Ahnung, wo der Monsieur lebt... Der Orthographie an in Amiland (es heisst verdammt nochmal colour, egal, was die Kolonien davon halten :wink: ). Meine Erfahrung ist - und auch das hab ich schon mehrfach gesagt - dass man im BM wirkliche Probleme fast ausschliesslich mit Linken hat. Eine besoffene Glatze ruhig zu stellen scheint mir weniger mühsam als einen Gig zu retten, den die Antifa abschiessen will.

Ich werd den Verdacht nicht los, dass MAR hoffnungslos überlebt und aus den Fugen geraten ist, dass sich gerade die älteren Semester hier aber nicht damit abfinden können. Warum sollten sie auch. Es kratzt mich abgesehen davon kein bisschen, wenn Trash und Death Metal nach MAR-Richtlinien funktionieren muss. Ihre Wahl, ihre Seligkeit, not my business.

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