Technik & "Professionalität" im Blackmetal - Seite 4 - Schwermetall

Technik & "Professionalität" im Blackmetal

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Was mögt ihr lieber??

BM mit viel technischen Einflüssen und Professionalität
21
32%
einfacher, grimmiger und düsterer BM
45
68%
 
Insgesamt abgegebene Stimmen: 66

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Graf von Hindenloch
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Beitrag von Graf von Hindenloch » 12.11.2007, 16:43

Insgesamt ist wohl eine Mischung aus beiden Variationen das Beste, da die Extreme dazu tendieren, rasch zu nerven...

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Beitrag von Urbain de Puce » 13.11.2007, 12:23

Musik sollte einem etwas vermitteln. Wie man das erreicht ist für mich eigentlich nebensächlich, hauptsache unterm Strich ist das Ergebnis ansprechend.
Obwohl ich wohl auch meine, dass eine Mischung aus beidem mir meist mehr zusagt, als verbissen dem einen, oder anderen Weg zu folgen. Manchmal scheint zu technische Musik an Substanz zu verlieren, es fehlt der Faden, den man greifen kann, auf der anderen Seite wird zu einseitige Musik schnell langweilig. Man kann das hier aber auch nicht pauschalisieren. Es gibt durchaus Bands die hier hervorstechen. Man kann wohl keine allgemein gültige Aussage treffen. Wie gesagt, unterm Strich muss es passen.

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Beitrag von chimerathor » 13.11.2007, 16:32

das ist ja unterem strich! :D

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Shadowthrone
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Beitrag von Shadowthrone » 13.11.2007, 20:58

Ich habe die ganze Diskussion erst jetzt bemerkt... und das als eigentlicher Miturheber :)

Also, was soll denn an Iskald technisch oder "Gitarrengewichse" sein? ich finde die Riffs eigentlich eher simpel und eingängig. Bestes Beispiel ist doch das letzte Stück. Und Satyricon sind auf Nemesis Devina deutlich Komplexer. Es verwundert mich wirklich, dass dir diese gefällt, aber Iskald zu technisch ist. Verstehe ich einfach nicht.

Zur Umfrage: Mit Primitiv Oldschool Trve Evil Elite Black Metal kann ich nichts anfangen. Griffbrettgerutsche geht mir aber auch auf den Keks.

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Beitrag von chimerathor » 14.11.2007, 09:19

@shadowthrone: du fragst dich nun wirklich was an Iskald technisch sein soll?? nee, das kann doch nicht dein ernst sein. ich nenne das beisp. song 8, eine wunderbare atmosphäre am anfang, doch leider gehts nach knapp ner minute los, technik hier, technik da, ich hab schon fast das gefühl, die jungs hauen absichtlich soviele riff-wechsel in die songs, damit sie zeigen können, wie gut sie gitarre spielen können. das soll blackmetal sein?? sorry, einzelne passagen aus dem album mögen gut sein und gefallen, aber der rest ist einfach thrash-metal! und woher hast du eigentlich die frechheit her die scheibe mit u.a. Shining V zu vergleichen? wegen dem kurzen akkustischen teil mit dem geschwaffel in song 6? wobei das auch eher an "in the woods" erinnert.

aber eben du kannst mit primitivem und true black sowie technischem gitarrenwichse nix anfangen wie du sagst, da verwundert es mich nicht, dass dir gerade das album gefällt, weil das album mehr thrash als blackmetal sound beinhaltet. und daher sind die vergleiche unakzeptabel.

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Beitrag von Myxin » 14.11.2007, 09:57

Hast Du schon einmal richtigen Thrash Metal gehört?

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Beitrag von chimerathor » 14.11.2007, 10:03

Myxin hat geschrieben:Hast Du schon einmal richtigen Thrash Metal gehört?
ha. das ich nicht lache. ich hab ja auch nicht grad den old school thrash alla kreator, exodus und destruction gemeint. melodic thrash-/deathmetal triffts doch eher.

hast du die iskald scheibe eigentlich mal gehört bevor du hier besserwisser spielst?

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Beitrag von Mictlan » 14.11.2007, 11:26

Ob technisch oder primitiv Oldschool, das hängt grundsätzlich von meiner Laune ab. Ich kann je nachdem beidem etwas abgewinnen. FUCK!!! Viel zu diplomatisch für Black Metal! Bild

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Beitrag von Myxin » 14.11.2007, 13:21

chimerathor hat geschrieben:ha. das ich nicht lache. ich hab ja auch nicht grad den old school thrash alla kreator, exodus und destruction gemeint. melodic thrash-/deathmetal triffts doch eher.

hast du die iskald scheibe eigentlich mal gehört bevor du hier besserwisser spielst?
Nein, habe ich nicht. Dennoch hat es mich interessiert, ob Du schon einmal richtigen Thrash Metal gehört hast. Und zwischen richtigem Thrash Metal und "Melodic Thrash/Death Metal" besteht ein gewaltiger Unterschied.

Seltsam, dass Du immer gleich zur Stelle bist, wenn Du dich provoziert fühlst, aber kaum auf konstruktive Beiträge eingehst. Naja, von mir aus... Der Thread hat auf dieser Grundlage eh keinen Sinn.

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Beitrag von chimerathor » 14.11.2007, 14:33

Thread bitte schliessen. Danke! Er hat ja eh keinen Sinn mehr! (Myxin / chimerathor)

und der grimmige einfache düstere BM hat eindeutig die überzahl an hörern. wunderbar. hätte eigentlich grad das gegenteil erwartet...aber jetzt bin ich zufrieden!

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Beitrag von f.b. » 14.11.2007, 18:18

Schreib's dir doch auf dein Tütü.

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Beitrag von Graf von Hindenloch » 14.11.2007, 22:37

Kot! (DAS zur Schliessung des Threads)

Insomnivs

Beitrag von Insomnivs » 09.12.2007, 00:38

Ich kann hier nicht abstimmen.
Zum einen habe ich die Schnautze voll von 08/15-Darkthrone-Powerchord-Klonen und höre gerade in letzter Zeit immer mehr "progressives" Zeug wie neuere Enslaved, Sólstafir, Dodheimsgard etc, auf der anderen Seite hasse ich nichts mehr als eine sterile Produktion, supertechnisches Gefrickel und ein "modernes" Image...

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Beitrag von Tom » 09.12.2007, 10:04

Insomnius hat geschrieben:Ich kann hier nicht abstimmen.
Zum einen habe ich die Schnautze voll von 08/15-Darkthrone-Powerchord-Klonen und höre gerade in letzter Zeit immer mehr "progressives" Zeug wie neuere Enslaved, Sólstafir, Dodheimsgard etc, auf der anderen Seite hasse ich nichts mehr als eine sterile Produktion, supertechnisches Gefrickel und ein "modernes" Image...
Und genau das beweist wieder mal, dass eine gesunde Mischung aus beidem das Beste ist. Man kann auch mit technischen Riffs Atmosphäre erzeugen ohne dabei langweiliges Zeug runter zu spielen.

Andererseits ist das neue Primordial Album aber nicht gerade auf der technischen Seite und trotzdem alles andere als langweilig.

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Beitrag von Graf von Hindenloch » 10.12.2007, 18:20

Es gibt nur ein wahres BM-Image!

Bild

Mephiskratine
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Beitrag von Mephiskratine » 18.04.2008, 21:18

im großen und ganzen sollte es weiterhin die selben Ansätze wie eh und je haben - Technik, Internet u. Kommerzialisierung sind alles Dinge die verdammt nahe beieinander sind und sich irgendwo auf die gesamte heutige Szene auswirken.

Doch so ganz drauf verzichten? Es gibt viele großartige 1 Mann bands die ohne entsprechende Technikaustattung nichts zu stande bringen könnten - diese Vollblutmusiker verdienen meinen Respekt.

Anders siehts dann aber bei diesem ewigen Geklimper (Keyboards und weiß der Geier was) aus. Das hat einfach nichts drin zu suchen...es geht leichter ins Ohr - man befässt sich nicht mit der Materie - ein wird klar ... dies ist nur ein weiterer Weg die Band zu vermarkten. Da komischerweise genau diese Bands ein weites Mass an Beachtung finden.

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Beitrag von Graf von Hindenloch » 19.04.2008, 13:27

Warum komischerweise? Du erklärst doch zuvor selbst, warum das so ist.

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Refugium
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Beitrag von Refugium » 19.04.2008, 20:16

Gut eingebrachtes Keyboard kann BM aber aufwerten, gibt einige Bands, die das ganz gut vollbracht haben.

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Beitrag von Graf Feuersturm » 20.04.2008, 01:28

Das Ganze wäre einfacher, wenn die Frage:" Was Ist Black-Metal?" beantwortet wäre. Gewisse Inhalte würden sich so schnell ausschliessen.
Technik? Entweder man kan damit umgehen, oder man soll es sein lassen!
Ist die Darstellung der Emotionen wahrhaftig, dan stimmt auch die Technik!
Alles andere ist möchtegern! Klingt kacke und ist übertrieben!
Sch.... Untermenschen!
Gute Beispiele für wahrhaftigen Technik-Einsatz:
Immortal, Emperor, Enslaved ,Burzum............
Ich tendiere eher auf die älteren Alben.

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Tarja Turnschuhen
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Beitrag von Tarja Turnschuhen » 20.04.2008, 11:45

Du bist auch nicht gerade eine Intelligenzbestie, oder?

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