Das olle Nazipack - Seite 8 - Schwermetall

Das olle Nazipack

aktuelles Weltgeschehen, Politik und Geschichte.

Moderatoren: Schlaf, Imperial Warcry, Morgenstern, Schwermetall Forumsmoderatoren

Benutzeravatar
Graf von Hindenloch
Engel
Beiträge: 39045
Registriert: 19.09.2006, 12:46
Wohnort: Hi-Lo Country

Beitrag von Graf von Hindenloch » 21.01.2017, 14:31

Wie eine SPINNE...

Bild

Benutzeravatar
Imperial Warcry
Halbgott
Halbgott
Beiträge: 12507
Registriert: 13.10.2009, 20:40

Beitrag von Imperial Warcry » 29.01.2017, 20:51

Bild
Auf der Wannseekonferenz kamen am 20. Januar 1942 in einer Villa am Großen Wannsee in Berlin 15 hochrangige Vertreter der nationalsozialistischen Reichsregierung und SS-Behörden zusammen, um unter dem Vorsitz von SS-Obergruppenführer Reinhard Heydrich den begonnenen Holocaust an den Juden im Detail zu organisieren und die Zusammenarbeit der beteiligten Instanzen zu koordinieren.
Reinhard Heydrich (SS-Obergruppenführer, Hauptredner und Vorsitz)
Adolf Eichmann (SS-Obersturmbannführer, Protokollführer)
Josef Bühler (Staatssekretär im Amt des Generalgouverneurs in Krakau)
Roland Freisler (Staatssekretär im Reichsjustizministerium)
Otto Hofmann (SS-Gruppenführer, Chef des Rasse- und Siedlungshauptamtes der SS)
Gerhard Klopfer (Ministerialdirektor in der Parteikanzlei der NSDAP, Leiter der Staatsrechtlichen Abteilung III)
Friedrich Wilhelm Kritzinger (Ministerialdirektor in der Reichskanzlei)
Rudolf Lange (SS-Sturmbannführer, Kommandeur der Sicherheitspolizei und des SD für Lettland in Vertretung seines Befehlshabers Walter Stahlecker)
Georg Leibbrandt (Reichsamtsleiter, Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete)
Martin Luther (Unterstaatssekretär im Auswärtigen Amt)
Alfred Meyer (Staatssekretär im Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete)[30]
Heinrich Müller (SS-Gruppenführer, Chef des Amtes IV (Gestapo) des Reichssicherheitshauptamtes)
Erich Neumann (Staatssekretär im Amt des Beauftragten für den Vierjahresplan)
Karl Eberhard Schöngarth (SS-Oberführer, Befehlshaber der Sicherheitspolizei und des SD im Generalgouvernement)
Wilhelm Stuckart (Staatssekretär im Reichsministerium des Innern)
(nimmts das einfach mal ins Protokoll)

Benutzeravatar
Graf von Hindenloch
Engel
Beiträge: 39045
Registriert: 19.09.2006, 12:46
Wohnort: Hi-Lo Country

Beitrag von Graf von Hindenloch » 30.01.2017, 10:05

Bild
Albrecht Peiper war ein deutscher Kinderarzt.
Im Jahr 1937 war er der NSDAP beigetreten.

Benutzeravatar
Imperial Warcry
Halbgott
Halbgott
Beiträge: 12507
Registriert: 13.10.2009, 20:40

Beitrag von Imperial Warcry » 07.02.2017, 15:47

Bild
Hubert Krautwurst war als Kommandoführer im Konzentrationslager Buchenwald eingesetzt.
Krautwurst wurde beschuldigt, alliierte Gefangene misshandelt und getötet zu haben. Zeugenaussagen belasteten Krautwurst schwer, so soll er einem Häftling das Auge ausgeschlagen haben, woran dieser starb. Zudem soll Krautwurst am selben Tag zwei polnische und einen russischen Häftling in der Klärgrube ertränkt haben.
Krautwurst wurde trotz mehrerer Gnadengesuche am 26. November 1948 im Kriegsverbrechergefängnis Landsberg hingerichtet.

Benutzeravatar
Graf von Hindenloch
Engel
Beiträge: 39045
Registriert: 19.09.2006, 12:46
Wohnort: Hi-Lo Country

Beitrag von Graf von Hindenloch » 08.02.2017, 09:58

Bild
Friedrich Wilhelm Johannes Grimm war ein deutscher antisemitischer und nationalsozialistischer Politiker, Jurist, Publizist und Propagandaredner.
Er bekämpfte den Friedensvertrag von Versailles, verteidigte Fememörder, unterstützte den Aufstieg und die Verbrechen des Nationalsozialismus und bekämpfte Widerstandskämpfer und NS-Gegner. Außerdem war er ein bedeutender Exponent der nationalsozialistischen Frankreichpolitik.
Grimm war auch bei der Bekämpfung des linksrheinischen Separatismus engagiert. Mordtaten gegen zum Teil von Frankreich unterstützte Separatisten hieß er gut, so die Ermordung von Mitgliedern der separatistischen Pfälzer Regierung in Speyer am 9. Januar 1924 im Auftrag der bayerischen Staatsregierung. Die Pfalz gehörte damals zu Bayern. Grimm lieferte den Attentätern nachträglich einen Rechtfertigungsgrund, der ihre Tat als Staatsnothilfe legitimierte. Seinen Ruf in republikfeindlichen und nationalsozialistischen Kreisen baute er mit der Verteidigung von „Fememördern“ wie dem nationalsozialistischen Politiker, SA-Führer und Mörder Edmund Heines oder dem nationalsozialistischen Politiker, Führer der Schwarzen Reichswehr und Mörder Paul Schulz, genannt „Feme-Schulz“, aus, mit dem er befreundet war. Grimm verteidigte auch den Fememörder Eckermann, dessen Freispruch damit begründet wurde, dass Eckermanns Mord im Auftrag einer Einheit der Schwarzen Reichswehr ein Notwehrakt für den Staat gewesen sei und deshalb unbestraft bliebe. Über seine Verteidigung von Republikgegnern und Nationalsozialisten hielt Grimm auch öffentliche Vorträge, die sehr guten Anklang fanden und in Buchform erschienen. Verleger des Buches „Oberleutnant Schulz. Femeprozesse und Schwarze Reichswehr“ von 1929 war der völkisch-nationalsozialistische Verlagsbesitzer Julius Friedrich Lehmann. Die Vorträge, Broschüren und Denkschriften waren Teil einer Kampagne zur Amnestierung der Fememörder, die im Oktober 1930 zur Niederschlagung der noch laufenden Verfahren und zur Freilassung der noch inhaftierten Täter führte. Eine Amnestie war erst nach dem Wahlerfolg der NSDAP 1930 möglich geworden. Die 107 Reichstagsabgeordneten der NSDAP sicherten die hierzu notwendige Zweidrittelmehrheit. Nach der Machtergreifung wandte sich Grimm am 16. Mai 1933 an den damaligen Staatssekretär Roland Freisler und regte eine Entschädigung der Fememörder an. Freisler hatte diese zuvor zu „Helden der Nation“ erklärt.

Die Verteidigung von Fememördern hatte Grimm schon vor 1933 in Kontakt mit ranghohen NSDAP-Funktionären wie Walter Buch, Wilhelm Frick, Franz Xaver Ritter von Epp gebracht. Diese drei nannte er nach 1945 Männer mit „gemäßigten, vernünftigen Anschauungen“. Bereits während der französischen Besetzung der Pfalz hatte Grimm mit der NSDAP Absprachen über deren Propaganda getroffen, um in einem Prozess eine bessere Position zu haben.
Der Antisemitismus war ein herausragendes Element in Grimms politischer Haltung, die er auf Grund seiner politikberatenden Funktion nicht nur propagandistisch kundtat, sondern auch durch Beteiligung an Repressionen und Verfolgung praktizierte.

Grimms nationalsozialistische und antisemitische Haltung galt als vorbildhaft und entsprechende Publikationen wurden aus dem Reichspropagandaministerium gefördert, in Anweisung Nr. 62 vom 12. Januar 1938 wird das Erscheinen eines Artikels von Grimm in der Zeitschrift Deutsche Justiz über die „Judenfrage in Rumänien“ protegiert: „Die deutsche Presse wird auf die Wichtigkeit dieses Artikels hingewiesen.“ Überhaupt wurden viele seiner Bücher und Broschüren mit Mitteln des Propagandaministeriums, des Auswärtigen Amtes oder der NSDAP herausgegeben.
Grimms tiefgehender Antisemitismus wurde auch an scheinbaren Nebensächlichkeiten deutlich: so tititulierte er 1938 den republikanisch gesinnten ehemaligen Berliner stellvertretenden Polizeipräsidenten Bernhard Weiß als „Isidor“ Weiß, wie dies früher Goebbels häufig getan hatte.
Hitler und Grimm trafen sich bei zahlreichen Gelegenheiten. Meistens suchte Grimm Hitler in der Reichskanzlei auf.Grimm schätzte Hitler seinerseits nicht nur, sondern er verehrte ihn nahezu abgöttisch:

„Wer Adolf Hitler aus der Nähe geschaut hat, wer unter dem Bann seiner hinreißenden Rede stand, kann sich der Erkenntnis nicht verschließen, daß dieser Mann eine Mission hat, eine Sendung, die ihn erfüllt, an die er glaubt, an die alle seine Anhänger glauben mit der Kraft, die da Berge versetzt. Das aber ist das Wesentliche an dieser Erkenntnis, daß die Mission, die Adolf Hitler zuteil wurde, die historische Mission, die ihn über alle anderen Volksgenossen heraushebt, eine deutsche Mission ist, eine Mission, die uns alle angeht, der wir uns nicht entziehen können, wie immer wir uns auch im einzelnen zu der Bewegung und ihren Zielen stellen mögen, eine Mission, die von einer ganz großen, letzten Idee beherrscht wird, vor der alles Kleine und Unwesentliche zurücktreten muß. Diese Idee heißt: Ein Volk, ein Reich, ein Führer; Überwindung des deutschen Partikularismus in jeder Form; ein deutsches Volk, das Reich der Deutschen; die Verwirklichung der jahrhundertealten Sehnsucht; das ist Hitlers deutsche Sendung
Grimm bekleidete auch ein hohes Amt in der NSDAP. Er war im Reichsrechtsamt – Amt für Rechtsbetreuung des deutschen Volkes (gleichzeitig Abteilung III der Rechtsabteilung der Reichsleitung der NSDAP) Stellvertreter des Amtsleiters Walter Raeke.
Grimms Übereinstimmung mit der Politik der NSDAP bezog sich auch auf die Ermordung politischer Gegner. Grimm entwickelte eine Theorie, nach der das Begehen von politischem Mord als „Tötung in außergewöhnlicher Zeit“ entschuldbar sei. Das Urteil darüber treffe der Führer als oberste Instanz des Staates. Dagegen dürfe niemals „der Einzelne zum Richter darüber werden, ob ein anderer Mensch ein politischer Schädling ist, der beseitigt werden muß. Politische Schädlinge auszumerzen ist Sache des Staates“.
Im Mai 1945 geriet Grimm im Schwarzwald in französische Gefangenschaft, durchlief mehrere Lager und Gefängnisse. Aus gesundheitlichen Gründen wurde er entlassen und am 8. August 1947 für 16 Monate erneut u. a. im Zeugengefängnis der Nürnberger Prozesse inhaftiert.

Die einzige Entnazifizierung Grimms bestand in der Indizierung zweier Bücher als faschistisch bzw. militaristisch durch die Verwaltung für Volksbildung in der sowjetischen Besatzungszone.
Nach 1945 machte er mit der Verharmlosung von NS-Verbrechen, der Verteidigung bzw. Beteiligung an der Verteidigung von NS-Verbrechern sowie diverser Vorschläge für eine Generalamnestie für die NS-Täter von sich reden.
Grimm starb am 16. Mai 1959 friedlich und selig in Freiburg im Breisgau.

Benutzeravatar
Torque
Papst
Beiträge: 4523
Registriert: 02.09.2006, 13:31
Wohnort: aggro berlin crime/kettlerstraße
Kontaktdaten:

Beitrag von Torque » 31.07.2017, 19:21

so am rande gerade noch topic


vice.de hat geschrieben: Dies über ein Buch zu schreiben, das den Holocaust herunterspielt, bedient einen deutschen Reflex, der stärker wird: der Wunsch nach einem Schlussstrich unter die Aufarbeitung der Nazi-Vergangenheit. So antworteten in einer Bertelsmann-Studie von 2015 81 Prozent der Befragten, die Deutschen sollten die Geschichte der Judenverfolgung "hinter sich lassen", mehr als jeder Zweite möchten definitiv einen "Schlussstrich" ziehen.
https://www.vice.com/de/article/7x9gnx/ ... icht-musst

https://www.bertelsmann-stiftung.de/fil ... e_2015.pdf

also erinnern eigentlich nur noch wir, die kulturmarxisten und stephan jones an das olle nazipack?!
:teufel 4:

Benutzeravatar
Graf von Hindenloch
Engel
Beiträge: 39045
Registriert: 19.09.2006, 12:46
Wohnort: Hi-Lo Country

Beitrag von Graf von Hindenloch » 02.08.2017, 10:22

Vice ist ntrl. wieder Top: "Wir sagen euch was ihr zu lesen habt"... :lol:

und nun BTT GEGEN DAS VERGESSSEN!!!

Bild
Vinzenz Nohel war ein österreichischer Nationalsozialist, Mitglied der NSDAP und ab 1939 in der NS-Tötungsanstalt Hartheim an den „Euthanasie“-Morden beteiligt, wofür er 1946 im Dachauer Mauthausen-Prozess zum Tode verurteilt und 1947 hingerichtet wurde.
Im April 1939 wurde er gleichzeitig mit anderen Personen von seinem Bruder in dessen Kanzlei in der Freiheitsstraße einbestellt. Danach ging die Personengruppe in das Linzer Landhaus zu einer Person namens Kaufmann. Vinzenz Nohel und die anderen Personen wurden als Arbeiter für die NS-Tötungsanstalt in Hartheim eingestellt, wobei sie sich durch eine Vereidigung einer Schweigepflicht unterwarfen und zum unbedingten Gehorsam verpflichteten.
Ab Mai 1940 war er in der von dem T4-Gutachter Rudolf Lonauer geleiteten Tötungsanstalt an der Vergasung und Verbrennung von behinderten und kranken Menschen beteiligt. Zu Nohels Aufgaben gehörte das Ausbrechen von Goldzähnen.
Nach Beendigung der Aktion T4 im August 1941 wurde die zentralisierte „Euthanasie“ eingestellt und in eine dezentralisierte übergeführt, wobei in Hartheim und einigen anderen Tötungsanstalten die nationalsozialistischen Krankenmorde fortgesetzt wurden. Außerdem wurde in Hartheim, wie auch in den Tötungsanstalten Bernburg und Sonnenstein, von 1941 bis 1944 die als „Aktion 14f13“ bezeichnete Tötung von kranken beziehungsweise nicht mehr arbeitsfähigen KZ-Häftlingen durchgeführt.
Wie Nohel in seiner späteren Aussage angab, seien nach seiner Schätzung bis Ende 1944 in der Tötungsanstalt Hartheim „im ganzen etwa 30.000 Menschen ums Leben gekommen“
Der in den amerikanischen Akten als „Fireman at Castle Hartheim“ bezeichnete Nohel war „der einzige Angeklagte, der dem Gericht offen schilderte, was seine Arbeit in der ‚Euthanasie‘-Anstalt Hartheim gewesen war“. Er, der an der Ermordung von Zehntausenden angeblich Geisteskranken beteiligt war, versuchte nun, durch Vortäuschung einer Geisteskrankheit einer Verurteilung zu entkommen. Eine vom Gericht ernannte Untersuchungskommission entschied jedoch, dass Nohel, obwohl von „subnormal mentality“, für seine Taten voll verantwortlich war.
Nohel wurde am 27. Mai 1947 im Kriegsverbrechergefängnis in Landsberg am Lech hingerichtet, wo er auch begraben wurde.
Bild

Benutzeravatar
Imperial Warcry
Halbgott
Halbgott
Beiträge: 12507
Registriert: 13.10.2009, 20:40

Beitrag von Imperial Warcry » 15.01.2018, 19:03

Bild

Antworten
cron
Back to top