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Demos in Islamischen Ländern

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Halunke
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Demos in Islamischen Ländern

Beitrag von Halunke » 07.02.2006, 21:04

Wundert mich, dass es bisher keinen Thread gibt. Was haltet ihr davon? Ist die Empörung wegen den Karikaturen teilweise gerechtfertigt?

Ich verstehe nicht wieso man ausflippt wegen einer lächerlichen Zeichnung, das war wohl einfach der Funken auf den man gewartet hat.

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Ge
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Re: Demos in Islamischen Ländern

Beitrag von Ge » 07.02.2006, 21:06

Halunke hat geschrieben:Wundert mich, dass es bisher keinen Thread gibt. Was haltet ihr davon? Ist die Empörung wegen den Karikaturen teilweise gerechtfertigt?

Ich verstehe nicht wieso man ausflippt wegen einer lächerlichen Zeichnung, das war wohl einfach der Funken auf den man gewartet hat.
Natürlich wird es als politischer Massenreiz ausgenutzt, tja, da sind wir Westler selbst schuld, dass wir ihnen Grund zur Unruhe geben. :roll:

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Ragnar
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Beitrag von Ragnar » 07.02.2006, 23:41

ich habe bereits schon mal erwähnt, dass dem islam eine reformation fehlt. sie leben mit ihrem glauben wie wir vor 1000 jahren. blasphemie war höchst unangebracht.

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Christian Hate
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Beitrag von Christian Hate » 08.02.2006, 00:29

Was ich nicht verstehe ist, warum die Leute jetzt auf die Straße gehen. Die Karikaturen sind im September letzten Jahres veröffentlicht worden.
Die Islamisten sind wohl sehr leicht reizbar, was Kritik an ihrer Religion betrifft. erst recht, wenn sie von Christen kommt

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Beitrag von GoatMolestor » 08.02.2006, 00:53

Ich finde die Reaktionen ebenfalls übertrieben.

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Beitrag von Schwermetaller » 08.02.2006, 08:12

also das problem ist folgendes:

Mohammed darf nicht mit seinem Gesicht dargestellt werden. Das verbietet der koran (wobei sich widermal nicht alle einig sind). Ein Moslem hat mir das mal so erklärt, als wie wenn er physischen schmerz empfindet, wenn er den propheten mit Gesicht sieht, so als ob du etwas essen musst, dass du auf den tod nicht ausstehen kannst.

somit is primär nicht die karikatur (die aussage dieser) ein probelm sondern eher die art, wenn cih das richtig verstanden habe.

dieser schmerz wird entweder verdrängt, oder es kommt zur eskalation.

dass dies nicht der einzige grund ist warum gerdae die halbe islamische welt am rasten ist, dass ist mir klar. warum die reaktion so spät kommt? ich weiss es auch nicht.

ich verstehe die argumentation meines kumpels, kann sie aber selber nicht nachvollziehen.


als kleingeistiger, nicht gläubiger (auf welche art auch immer) schweizer mische ich mich auf jedenfall nciht aktiv in diese diskussion mit rein sondern überlasse das den profis;)

dann macht mal..

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Bandog
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Beitrag von Bandog » 08.02.2006, 09:21

Das ganze ist einfach unglaublich. Die einen beziehen ihre Lehre aus einem Buch, in dem steht, alle, die nicht dieser Lehre angehören, sollten sich entweder bekehren oder man solle sie umbringen. Aber wehe, wenn die Ungläubigen es wagen, sich über den Autor lustig zu machen. Dann kommt es vier Monate danach zum spontanen Volkszorn (haha).

Dass die liberalen Führer der westlichen Welt vor diesen Leuten kuschen werden, war ja wohl klar. Bücher, die Leute anweisen, die ganze Welt zu erobern und alle niederzumetzeln, die einem dabei im Wege stehen oder nicht in die aktuelle Weltanschaung passen, werden nur dann verboten, wenn sie von Österreichern geschrieben werden.

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Beitrag von Christian Hate » 08.02.2006, 10:28

Schwermetaller hat geschrieben: Mohammed darf nicht mit seinem Gesicht dargestellt werden. Das verbietet der koran
Der Koran verbietet auch Selbstmord. Und halten sich alle daran? Nein!

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Beitrag von Gehenna » 08.02.2006, 10:34

und ich kenne genügend moslems die halbe alkoholiker sind.. das trinken von alk ist ja schliesslich auch verboten... na eben wayne

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Beitrag von Gehenna » 08.02.2006, 11:17

brauchen wir das? nein... ich bin noch immer für einen politischen beschluss.. HANDELSEMBARGO!


gibt es nicht sogar black metal underground in moslemischen ländern? wie klingt wohl die vorzeige band

True Misanthropic Mohamedz *lol*

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Beitrag von Gezeitenfürst » 08.02.2006, 11:20

Aber diesmal gegen die DEUTSCHEN!
-kb

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Beitrag von Christian Hate » 08.02.2006, 11:29

Aranarth hat geschrieben: brauchen wir das? nein... ich bin noch immer für einen politischen beschluss.. HANDELSEMBARGO!
Und wo soll Europa sein Öl herbekommen? Europa ist von den Arabisch/Islamischen Ländern abhängig. Durch so ein Embargo würde der Ölpreis dramatisch steigen und dies hätte drastische Folgen für die gesamte Wirtschaft

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Beitrag von Vanvidd » 08.02.2006, 11:33

Dann wirdes mal Zeit alternative Energien zu nutzen. Die Ölkonzerne sind es doch mit ihrer Macht (Geld), die dafür sorgen, daß noch alles mit Öl gemacht wird. Vom technischen Stand her bräuchten wir schon seit Jahren kein Öl mehr.

Und hin und wieder scheint sogar in Deutschland mal die Sonne :wink:

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Beitrag von Gehenna » 08.02.2006, 11:38

1. es gibt genügend ölreserven in sibiren!

2. es gäbe längstens alternative fördermittel.. nur die geldgeilen staaten verhindern die massenproduktion von diesen......

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Beitrag von Bandog » 08.02.2006, 11:42

Aranarth hat geschrieben:es gäbe längstens alternative fördermittel
Zum Beispiel?

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Beitrag von Gehenna » 08.02.2006, 11:47

wasser, solar, nuklear haha *lol*... nur die die länder die sich durch die ölindustrie kontrollieren lassen verhindern deren vortschritt....

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Beitrag von Bandog » 08.02.2006, 12:24

Achso. Mit anderen Worten: Du hast keine Ahnung, was das Wort Fördermittel bedeutet, und wolltest eigentlich einfach Vanvidds Beitrag in Deppenform re-releasen.

Um beim Thema zu bleiben: Im heutigen Tagi steht, wie es zu diesen "Volksprotesten" kam:

http://tages-anzeiger.ch/dyn/news/ausland/590864.html

Die doppelte Zunge des Abu Laban
Der einstige Flüchtling Ahmed Abdel Abu Laban ist heute Imam in Kopenhagen und hat zur Eskalation des Karikaturenstreits massgeblich beigetragen.

Von Bruno Kaufmann, Stockholm

"Wir haben genug von den Scharfmachern!", skandierten am Dienstagabend mehrere Hundert Muslime bei einer Demonstration in Århus. "Auch wir fühlen uns durch die Mohammed-Karikaturen gekränkt, aber noch schlimmer ist, was in der Welt gegen Dänemark und die Dänen losgetreten worden ist", erklärte Rabih Azads-Ahmad, der Initiant der ersten muslimischen "Solidaritätsdemonstration für Dänemark".

Die gestrige Demonstration in der zweitgrössten Stadt des Landes richtete sich in erster Linie gegen jene radikalen Kräfte in der rund 200 000 Menschen umfassenden muslimischen Gemeinschaft Dänemarks, die massgeblich zur Eskalation des Karikaturenstreites beigetragen haben. Wichtigster Sprecher und Anführer dieser kleinen, aber lautstarken Gruppe ist ein 60 Jahre alter Palästinenser mit dem Namen Ahmed Abdel Abu Laban. Er kam im Jahre 1993 als Flüchtling in die dänische Hauptstadt und etablierte sich hier als geistiger Führer des Moscheenvereins. Dem dänischen Geheimdienst fiel der bärtige Mann aus Palästina schon bald auf, baute er doch von Kopenhagen aus ein weit verzweigtes Kontaktnetz zu radikalen islamistischen Organisationen in der ganzen Welt auf. Bei Abu Laban zu Hause kam es zu Treffen zwischen den Führern der ägyptischen Gamaa Islamiya und dem Al-Qaida-Vize Ayman al-Zawahiri. Als Redaktor der Gamaa-Zeitschrift "Al-Murabitoun" verherrlichte Abu Laban unter anderem die Ermordung der Touristen aus der Schweiz in Luxor.

In der dänischen Öffentlichkeit aber trat Abu Laban als moderater muslimischer Führer auf und gehörte über Jahre zu den Stammgästen in TV-Debatten. Die Publikation der Mohammed-Karikaturen verstand der kluge, aber doppelzüngige Abu Laban als eigentlichen Steilpass zum Heldentum in der arabischen Welt. Statt die Zeitung "Jyllands-Posten" wegen Blasphemie vor Gericht zu bringen, wozu die dänischen Gesetze die Möglichkeit bieten, setzten Abu Laban und seine radikalen Gehilfen von Beginn weg auf eine "Internationalisierung" des Karikaturenstreites. Das freilich konnte nicht über Nacht geschehen. Allein die Vorbereitungen seiner Hetzreise zu den "muslimischen Brüdern" nahmen mehrere Wochen in Anspruch. Deshalb blieb es in Dänemark vorerst ruhig. Von ein paar erzürnten Leserbriefen abgesehen, blieb die Provokation der Zeitung unerwidert.

Hetzreise durch den Nahen Osten

Im November dann, fast zwei Monate nach der Publikation der zwölf Zeichnungen, war Abu Laban so weit: Ausgerüstet mit einem "Dossier zur dänischen Islamophobie", machte sich der Imam aus Kopenhagen auf den Weg, wurde von hohen Würdenträgern der Sunni und vom Generalsekretär der Arabischen Liga, Amr Moussa, empfangen. Doch offenbar glaubte Abu Laban selbst nicht so recht an die Sprengkraft der Mohammed-Karikaturen. Deshalb gab er noch einen drauf und zeigte seinen Gesprächspartner zudem "Hardcore"-Ware, die den Propheten unter anderem beim Tiersex zeigt. Ergänzt wurden die antidänischen Briefings damit, dass im nordischen Königreich bald schon Verbrennungen des Korans durchgeführt werden sollten. So säte Abu Laban die Hetze, die nun plötzlich zu einer sehr ernsten globalen Krise geführt hat.

Doch Abu Laban wäre nicht Abu Laban, wenn er sich nicht in seiner dänischen Wahlheimat als milder Imam outen würde, der sich über die gewalttätigen Proteste und die umfassenden Proteste der muslimischen Welt "entsetzt und zutiefst betrübt" zeigt. Dieser Aussage vom Montag im dänischen Fernsehsender TV 2 liess Abu Laban wenige Stunden später auf dem arabischen Satellitenkanal al-Jazeera die Aussage folgen, dass er sich "über die Proteste und Boykotte zur Verteidigung des Propheten ausserordentlich freue".

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Christian Hate
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Beitrag von Christian Hate » 08.02.2006, 12:32

Dem Typen geht es in erster Linie also nicht darum den Islam zu verteidigen, sonderm darum einen heiligen Krieg gegen das Christentum zu beginnen.
Jetzt verstehe ich wenigstens warum die Proteste erst jetzt begonnen haben. Es ist eigentlich beängstigend,dass eine einzige Person so viel Einfluß ausüben kann.

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Gehenna
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Beitrag von Gehenna » 08.02.2006, 13:02

ach leute.. das endet sowieso wieder so wie immer... dass diese assis nie aus der geschichte schlau werden....





.. ich wusste schon immer woher das pure böse kam Bild

Angra Mainyu
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Beitrag von Angra Mainyu » 08.02.2006, 13:05

Wie immer verstehen es einzelne den elenden Herdentrieb der Massen zu nutzen....
sollen sie dochnen heiligen Krieg beginnen, dannach sind die Ölreserven wenigstens sicher in US händen :-P
Andererseits ist der Westen auch nicht ganz unschuldig an der Sache da er so nach und nach den mittleren Osten "Demokratiesiert".Deshalb haben viele Moslems halt eine noch antiwestlichere Haltung als ohnehin schon. So dass die Propaganda der initiatoren auf fruchtbaren boden fällt. Der tropfen der das Fass zum Überlaufen bringt sozusagen.
Hier braut sich auf beiden Seiten etwas zusammen dass sich sehr bald entladen wird....

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