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Islamische Sufi-Mystik und Derwische

Satanismus, Christentum, keltische und nordische Religionen sowie die zugehörigen Mythologien!

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Heuchler
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Beitrag von 13 » 08.02.2012, 22:35

Embalmed hat geschrieben:Der ehrenwerte Herr Ansgisel von Tannenburg täte besser daran eine neue CD zu machen anstatt hier allerlei Habakuk zu verBild
[x]Weiter CD machen, weiter Beiträge schreiben 8)

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Der Theurg
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Beitrag von Der Theurg » 09.02.2012, 15:55

Wozu einen neuen Tannenzapfenstreich machen?


@Eldain: Wie kann man bei meinem bescheidenen Geschreibsel nur das totale Gegenteil verstehen, so wie Sie das offenbar tun? Wie?

Es war zu keinem einzigen Zeitpunkt die Rede davon, dass "der verborgene Schlüssel zur Wahrheit in den Dogmen für die Massen" läge, ebensowenig von einer "sozialen Interaktion in der Gesellschaft"!

Ich meinte genau das GEGENTEIL!!!

Selbstverständlich liegt der verborgene Schlüssel zur Wahrheit eben NICHT in den Dogmen der Massen (was ja gerade heutigentags verabscheuenswerterweise zunehmend postuliert wird).

Die "Quintessenz der Erkenntnis", kann eben NICHT aus den Dogmen "extrahiert" werden!

Und der Mystiker kritisiert und zweifelt täglich an sich selbst, sogar in jedem Augenblicke, WEIL er eben sämtliche Ideologien ablehnt!


Falls jetzt der werte Eldain etwas verwirrt sein sollte:
Vielleicht rührt das daher, dass er eine rein akademische Ausbildung hat?
Aristotelische Logik? Kartensianische Scheidung von Geist und Materie? Aufklärung? Kant? Empirismus? Hegelsche Dialektik? Existentialismus? Heidegger?

Mit Verlaub, aber damit hat Mystik NICHTS zu tun, GAR NICHTS!
Und sie lässt sich auch nicht mit den Methoden der akademischen Philosophie entschlüsseln, welche heutzutage intellektuell verdreht zumeist postuliert, dass das Bewusstsein sich von der Materie herleiten würde, und ontologisch daher alles vom menschlichen und sozialen Sein her zu betrachten und zu beurteilen sei.
Davon war HIER aber zu keinem Zeitpunkt die Rede!

Die Mystik lehrt (was ich schon angeführt habe), dass sich die Materie vom Bewusstsein herleitet, nicht umgekehrt!
Und das menschliche Sein spielt in der Mystik GAR keine Rolle.

Darum sind sogar gestandene akademische Philosophie-Professoren hoffnungslos überfordert mit ihrem Versuch einer Analyse, wenn sie es mal ausnahmsweise wagen, in den Enneaden des von ihnen so sehr verachteten Plotin herumzublättern. Das Wesen der Hypostasenstufen ist nämlich NICHT "von unten her" nach menschlich-intellektuellen Masstäben analysierbar!
Und die Transzendenz ist überhaupt NICHT analysierbar!

Es gibt sehr "lustige" moderne Kommentare zu Plotins Schriften, in denen die Herren Akademiker beinahe offen zugeben, dass sie eigentlich nur Bahnhof verstehen und keine Ahnung haben, was das Ganze eigentlich soll. Dennoch wagen sich die Akademiker dann an eine Textanalyse, wo sie sich oft verraten, dass sie nicht einmal irgendwelche Grunderfahrungen in Meditation haben. (WIE kann man Plotin lesen, ohne sich nebenbei in Meditation und Kontemplation zu üben? Das IST vollkommen sinnlos!!!)
Und von Meister Eckhart lassen die philosophischen Fakultäten weltweit in der Regel die Finger ganz.


Es gibt also grundlegend ZWEI völlig verschiedene Wege der Philosophie, zwischen denen es nahezu KEINERLEI Überschneidungen gibt:

Einerseits den akademischen Sein- oder Nichtsein-Intellektualismus, welcher das Menschliche und das Soziale ins Zentrum stellt (Stichwort: Reduktionismus) und sich gar nichts anderes vorstellen kann, sich jedoch anmasst, mit diesen beschränkten intellektuellen Methoden alles erklären zu wollen.

Und andererseits die Mystik, also die wahre Philosophie (= "Liebe zur Weisheit). Ich dachte dabei durchaus auch an etliche Gemeinsamkeiten zwischen vedischen Yogis und den griechisch-orthodoxen Mönchen auf dem Berg Athos (z.B. Transzendierung der Individualität anstatt "Auflösung" in einem "Nirvana", Atemtechnik beim Mantra, etc.).

Akademische Philosophie-Studenten dürfen also zu Recht bei ihren Professoren fragen: "Sind wir eigentlich betrogen worden? Hat man uns an der Universität das Wichtigste in der Philosophie vollständig verschwiegen? Und warum wurde uns nicht einmal beigebracht, anständig zu meditieren?"


Es ist insofern ein gesamtgesellschaftliches Problem, als die Mystik, die traditionale Metaphysik, die Philosophia Perennis und der Integrale Traditionalismus durch individuelle Erkenntnisse mystischer Art sowie durch kulturelle Zeugnisse bestätigt davon ausgeht, dass die Transzendenz jenseits von Raum und Zeit der Ursprung und das Ziel von ALLEM ist; wobei die Transzendenz auch in der Immanenz wirkt, nicht aber umgekehrt.

Diese traditionale Sichtweise wird seit Jahrtausenden immer mehr verdrängt, doch sie war noch vor hundert Jahren (zur "Kaiserzeit") zwar schon äusserst degeneriert, aber dennoch gesellschaftlich und kulturell viel noch stärker im Bewusstsein der Menschen verankert als heute.

Die Mehrheit der Wissenschaftler aller Fächer sowie die akademischen Philosophen scheinen diese traditionale Sichtweise geradezu hysterisch zu bekämpfen.
(Nicht alle Wissenschaftler und nicht alle akademischen Philosophen! Es gibt löbliche Ausnahmen wie Andreas Steiner mit seiner "Transzendenten Wirklichkeit")


Hier sei als Lektüre nach wie vor Julius Evolas "Revolte gegen die moderne Welt" empfohlen. Evola (1898-1974) war zwar zugegebenermassen ein miserabler Mystiker, aber dafür ein herausragender Kulturphilosoph und Kulturhistoriker, dessen Bücher wissenschaftlich äusserst seriös sind: mit sämtlichen Quellenangaben in den Fussnoten.

Allerdings wird der moderne Intellektuelle bei solch einem "hyperboreischen", "römisch-antiken" und "ghibellinisch-mittelalterlichen" Reaktionär wie Julius Evola halt mit jener für den Modernen ungewohnten Sichtweise konfrontiert, bei der sich ALLES an die transzendentale Realität sowie den jener untergeordneten kosmischen Hierarchien zu orientieren hat.

Es mag manche erschrecken, dass Evola sogar schon der Renaissance überhaupt NICHTS Positives abgewinnen konnte. Für Evola endet die Tradition im Kali-Yuga mit dem "solaren" ghibellinischen "Gralskaiser" Friedrich II. von Hohenstaufen (1194-1250). Dennoch führt Evola seine Analyse bis zum Amerikanismus und Sowjet-Kommunismus fort.


Der Reaktionär "klammert" sich nicht an die Vergangenheit, sondern glaubt an die Zukunft, und ist tief verwurzelt in einer Gegenwart, deren übergeordnete verborgene Dimension und Realität die meisten modernen Menschen nicht kennen und nicht einmal erahnen.

Dabei hält sich der Reaktionär an die Philosophia Perennis, welche die Modernen so sehr bekämpfen: Das, was sich NIEMALS ändert und IMMER war, IMMER ist und IMMER sein wird.

Quod ubique, quod ab omnibus et quod semper:
Was überall, was von allen und was immer (gilt).
Zuletzt geändert von Der Theurg am 14.02.2012, 15:51, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von Eldain » 09.02.2012, 16:55

Ju-Hu hat geschrieben:...bescheidenen Geschreibsel
Wie Sie sehr genau wissen, ist es nicht bescheiden. Danke für Ihre ausführliche Antwort.
Ju-Hu hat geschrieben:Es war zu keinem einzigen Zeitpunkt die Rede davon, dass "der verborgene Schlüssel zur Wahrheit in den Dogmen für die Massen" läge.
Dann habe ich Ihr Satz "aber der Mystiker ANERKENNT die Exoterik und die Dogmen für die Massen, weil er darin verborgene Schlüssel zur Wahrheit erblickt" falsch verstanden. Die Wahrheit liegt also nicht in den Dogmen, aber der Mystiker kann in den Dogmen den Schlüssel zur Wahrheit erblicken. Aha.
Ju-Hu hat geschrieben:Ich meinte genau das GEGENTEIL!!!
Das war auch mein Gedanke, welhalb ich ja in erster Linie nachFRAGTE.

Der Reaktionär mag an die Zukunft glauben, will sie aber nach vorhergehenden Schemata gestalten und betrachtet den sogenannten Fortschritt als "Wertezerfall" (und lehnt ihn deshalb kategorisch ab.) Diese Rückwärtsgewandtheit ist sehr wohl ein Klammern an die Vergangenheit. Wohlgemerkt: In dieser Aussage allein steckt keine Wertung.

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Beitrag von Der Theurg » 09.02.2012, 17:22

Gut. :)

Auch wenn der Reaktionär die Zukunft eigentlich gar nicht gestalten möchte, sondern nur Zeugnis ablegen.

Und nicht mit "Schemata" aus der Vergangenheit, sondern aus einer scheinbar "verborgenen" Gegenwart.

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Beitrag von Der Theurg » 09.02.2012, 23:01

"Ein Reaktionär hat's schwer, höhöhö..."

(Ju-Hu, 2012)
Eldain hat geschrieben:Dann habe ich Ihr Satz "aber der Mystiker ANERKENNT die Exoterik und die Dogmen für die Massen, weil er darin verborgene Schlüssel zur Wahrheit erblickt" falsch verstanden. Die Wahrheit liegt also nicht in den Dogmen, aber der Mystiker kann in den Dogmen den Schlüssel zur Wahrheit erblicken. Aha.
Das war in einem völlig anderen Kontext. Die religiösen Symbolbilder, Gebete, Regeln, Sprüche etc., welche die exoterischen Gläubigen beinahe wörtlich nehmen, können für den Mystiker zum Tor für eine andere Dimension werden. Als ich das schrieb, dachte ich grad an Jakob Böhme.

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Beitrag von Der Theurg » 09.02.2012, 23:04

So, und jetzt lasset diesen Faden bitte mal ein bisschen ruhen, es sei denn, es sollte wieder mal etwas Brauchbares zum Thema geben, z.B.:
Dr. Acula hat geschrieben:Zurück zu den Derwischen!

http://www.youtube.com/watch?v=1hwXVew8eOE
Und das Original von 1938:

http://www.youtube.com/watch?v=ZW19AGlR ... re=related

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Beitrag von Ted Bundy » 23.02.2012, 23:42

Look, JUHU, this is what happens, when you fuck a stranger in the ass!

Bild

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Beitrag von Der Theurg » 25.02.2012, 08:57

Hey Ted, are you a stranger?

If not, then bend down and show me your exciting butt!

:P



Und tue nöd immer e so, als öb Du kei Tüütsch verstöchisch!

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Beitrag von Camicia_Nera » 25.02.2012, 09:39

Ted Bundy isch ä en Mongo!

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Beitrag von Caligula » 11.09.2013, 21:48

Nein. In diesem Faden ist alles unwahr.
Uer e.litär isst, weiss dass schon im alten Nordflandern exkreme Sachen stattgefunden haben und es selbst dort Raschlöcher wie Imperversator oder Alhassane gaben welche nicht Gaggi gesagt haben. So gesehen kann dieses T.Hma n.dgültig geschlossen werden.

Ignaz Bloch

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Beitrag von Bernard Gui » 12.09.2013, 07:45

Schön, SIE wieder hier zu haben...

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Beitrag von Caligula » 12.09.2013, 09:39

Arp sofocht uird hier niht mehr über derlei Schuachsinn schisskotiert!
s isst mein Uille !!!

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Beitrag von vampyr supersusi » 12.09.2013, 13:48

Das ist doch aber Ju-Huens Faden...



(bemerkt das vorsichtig)

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Beitrag von Caligula » 12.09.2013, 15:18

nur ich oder der Simplversator n.tscheidun uem hier uas g.höcht!
Dieses Pforum uird balt VER-NICH-TET!

(ultrabrutal)

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Beitrag von vampyr supersusi » 12.09.2013, 15:21

Das sehe ich im Moment gar nicht ein, da ich keine Ahnung habe, wer Du jetzt bitte sein sollst. Und solange das so ist:
Das sehe ich im Moment gar nicht ein.

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Beitrag von Caligula » 12.09.2013, 15:28

sie sinti au ein nihts!

ps: schauen sie unbedingt 061-live auf Tele Basul!!

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Beitrag von vampyr supersusi » 12.09.2013, 15:33

Bitte?

Bist Du nicht mehr ganz dicht oder so?

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Beitrag von Caligula » 12.09.2013, 15:34

ia!

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Beitrag von Torque » 12.09.2013, 21:56

ah. caligularsch!! :D :D HEIL jetzt nur noch caturix ausgraben und dann [...] wie 2006

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Beitrag von Imperial Warcry » 13.09.2013, 08:50

Eher weniger.

Und nun langsam wieder mässigen, d'Orque.

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