Im Oktober 2004 verfasste ich die Kritik zum Debut der Niederländer, auf der sie in ihrer Muttersprache Schlachten vertont haben. Tja, was hat sich seitdem verändert? Als erstes fällt einem der Sound positiv auf. Vor allem, das von mir kritisierte Keyboard klingt schon viel besser. Aber auch der Gesang ist jetzt besser zu hören. Ansonsten ist es Hellebaard-typischer Pagan Black Metal.

Abermals bekommt man hymnenhaft dahinstampfende Lieder mit sehr dichter Atmosphäre und vielen Melodiebögen von Gitarre und Keyboard geboten. Dieses Mal sind die Songs dank der Eingängigkeit der Melodiestücke auch besser zu differenzieren und so manches Gitarrensolo, wie jenes in "Da Raaf", lässt schon mal eine Gänsehaut entstehen.
Wirklich einzigartig wirkt der Gesang. Zwar ist das Gekeife eingentlich typisch für die Art von Musik, aber dadurch, dass der Sänger die Texte in seiner Muttersprache wiedergibt bekommt das Album noch einen stärkeren "Pagan-Touch".

Also was soll ich sagen? "Strijdkracht" war ja schon ein recht ordentliches Stück Musik, aber das neue Album, welches auch noch von Akustikgitarren und Flöten verfeinert wurde, ist doch noch um einige Ecken besser. Wenn die Truppe sich bis zum nächsten Album auch wieder so steigert, dann mausert sie sich noch zum internationalen Top-Act.

Albuminfo

Punkte

 

3/5

Label

CCP Records

Veröffentlichung

4/2006

Format

CD

Land

Genre

Black Metal