Mit "Drenched In Grace" legen Apocryph ein Album, das eigentlich gar nicht mal so schlecht ist. Das Problem an den insgesamt sechs enthaltenen Songs ist, dass das Songwriting der Band einfach nur gefällig ist, aber leider nicht mehr.

Da kann auch die recht gelungene Produktion nicht wirklich den Karren aus dem Dreck ziehen. Doch wie bereits erwähnt, so richtig schlecht ist "Drenched In Grace" nicht. Nur so richtig mitreissen können einen Apocryph mit ihrer Interpretation von melodischem Death Metal nicht. Führende Bands aus diesem Genre wie zum Beispiel Dark Tranquility oder Amon Amarth haben Apocryph eines definitiv voraus. Gute bis sehr gute Songs mit sich ins Hirn fressenden Melodien, die man unfähig ist zu vergessen. Schön, die Melodien beim Opener "Harbinger Of Silence" sind auch nicht von schlechten Eltern.

Doch schon die eröffnende Melodie des folgenden "When Reality Comes Crashing In..." erinnert auf gruselige Weise an Power Metal. Was sich fortan eigentlich bei allen weiteren Titeln auf "Drenched In Grace" wiederholt. Fazit: Man kann, wenn man auf melodischen Metal mit Deathgrowls steht, durchaus gut hören. Zu einem echten Evergreen wird sich dieses Album aber ganz sicher nicht entwickeln.

Albuminfo

Punkte

 

3/5

Label

Rotten To The Core

Veröffentlichung

11/2007

Format

CD

Land

Genre

Death Metal