Tja, es gab einmal eine Zeit, in der spielte eine spanische Doom Metal Band namens Rhino in den Hallen dieser Welt. Diese Zeit ist allerdings vorbei, seit dem sich die Band aus rechtlichen Gründen nicht mehr so nennen darf. Darum startet das Trio unter dem Namen Horns Of The Rhino quasi neu. An der Musik ändert das aber nichts.

Grossteils wabert es ziemlich zäh und dickflüssig aus den Lautsprechern, wenn man die Scheibe einlegt. Melodien halten sich in Grenzen, eher gibt es fette Power-Riffs. Wie bei "Southern Beast" kann es aber auch schon einmal etwas flotter zu gehen und der Zusatz Thrash zu Doom Metal rechtfertigt sich voll und ganz. Hin und wieder klingen die Songs richtig frisch, meist aber tut sich nichts Neues auf.

Im Grossen und Ganzen bekommt man aber genau das, was man sich unter der Bezeichnung vorstellt. Das trifft meist auch auf den Gesang zu. Allerdings schreit der Sänger oft einfach zu enthusiastisch in das Mikro rein und damit werden viele - so wie auch ich - keine Freude haben. So lange er seine Mischung aus Glenn Danzig und Keith Caputo hält ist alles in Ordnung. Aber er verlässt diesen Pfad nur allzu oft und dringt dabei in höhere - und grausamere - Sphären ein. Aber da scheiden sich dann die Fans der Band von denen, die halt einfach hin und wieder gerne Doom Metal hören.

Albuminfo

Punkte

 

3/5

Label

Doomentia Records

Veröffentlichung

2/2011

Format

CD

Land

Genre

Thrash Metal