Viel hatte ich nach "The Deliverence of the Fall" von Dekadent erwartet. Aber nicht so ein langweiliges Album wie "Venera: Tiral & Tribulation". Das Intro geht zwar noch in Richtung des Vorgängers aber danach wird es stumpf. Man hört zwar deutlich, dass es sich hier nach wie vor um die Truppe von Artur Felicijan handelt, aber der Aufbau irgendeiner Spannung will hier einfach nicht klappen.

Mit den beiden Vorgängern hat man bei Dekadent wohl schon alles gehört und jetzt kommt noch ein mieser Sound dazu. Vermutlich wollte man sich roher und ungeschliffener geben als auf dem monumentalen "The Deliverence Of The Fall", aber das geht nicht auf. Dekadents Musik verlangt einfach nach klarem Sound.

So bleibt auch nach dem fünften Durchlauf einfach nichts hängen und man fragt sich immer wieder, wo jetzt irgendein Höhepunkt auf dem Album war. Alles ist absolute Durchschnittsware.

Für den Fall, dass ich jetzt vom Vorgänger einfach zu begeistert für den Nachfolger war: Interessierte Dekadent Fans sollen sich "Venera: Tiral & Tribulation" ruhig anhören. Aber auf eigene Gefahr. Es erwartet euch kein emotionsgeladenes Monumentalalbum, sondern eine Ansammlung mittelmässiger Stücke, die es meiner Meinung nach auch nicht mit dem Debut "Manifestations Of A Seasonal Bleeding" aufnehmen können.

Eine herbe Enttäuschung.

Albuminfo

Punkte

 

2/5

Label

Gordeon Music

Veröffentlichung

5/2011

Format

CD

Land

Genre

Black Metal