Freispruch für den Hip Hop - Schwermetall

Freispruch für den Hip Hop

aktuelles Weltgeschehen, Politik und Geschichte.

Moderatoren: Schlaf, Imperial Warcry, Morgenstern, Schwermetall Forumsmoderatoren

Benutzeravatar
Graf von Hindenloch
Engel
Beiträge: 38347
Registriert: 19.09.2006, 12:46
Wohnort: Hi-Lo Country

Freispruch für den Hip Hop

Beitrag von Graf von Hindenloch » 19.03.2007, 16:52

Freispruch für den Hip Hop



Der Hip Hop wird freigesprochen. Ganz offiziell. Von wichtigen Medien, oder zumindest von solchen, die es sein wollen. Aber ob die Medien, die da nun munter freisprechen, wichtig sind oder nicht, ist eigentlich nebensächlich. Denn in jedem Fall sind sie öffentlich und erreichen einen grossen Teil der Bevölkerung.

Und diesem grossen Bevölkerungsteil soll nun also mitgeteilt werden: Der Hip Hop wird freigesprochen, der Hip Hop wurde für unschuldig befunden. Jawohl, so ist es!

Freilich hat das Volk gar nicht gewusst, dass der Hip Hop überhaupt unter einer Anklage stand. Ganz im Gegenteil. Das Volk lebte Jahrzehnte im Glauben, dass Hip Hop die (multi)kulturelle Speerspitze der neuen, pluralistischen Gesellschaft des Zusammenlebens aller Völker ist. Zumindest bis vor etwa drei Jahren…

Denn vor etwa drei Jahren überbordete das, was die Hip Hop-Kultur eigentlich ausmacht in einem Mass, dass man medientechnisch schlichtweg nicht mehr in der Lage war, das einfach zu kaschieren und zu verschweigen: Gewalt, Sexismus, Rassismus… kurzum eigentlich all das, was nach eigentlicher neuzeitlicher Definition die böse Skinhead-Musik der „Neofaschisten“ ausmacht.

Da das nun alles eben jene Musik betraf, mit der man eigentlich die Kinder unserer Gesellschaft zum multikulturellen Miteinander hatte erziehen wollen, war es nur logisch, dass man davon nichts wissen wollte, es also einfach nicht zur Kenntnis nahm und sich weiterhin mit dem fabrizieren von Artikeln über eine imaginäre „rechte Gefahr“ befasste, während die Hersteller des so genannten „Gangsta-Rap“ schnell erkannten, dass sie die totale Narrenfreiheit genossen und ihrerseits begannen, dies auch radikal auszunutzen. Immerhin bringen gewalttätige Inhalte Geld. Viel mehr Geld als irgendwelche sozialkritischen Inhalte, die man doch von Seiten des Kulturbetriebs so gern in die „heile“ Hip Hop-Welt hineinphantasierte.

So ging das über einige Jahre des Schönredens gut. Hip Hop in seiner gewalttätigen und in erster Linie Gewaltverherrlichenden Variante entwickelte sich derweil schnell zur Marktführenden Jugendkultur, was in einer Gesellschaft auf dem Stand der unseren westlichen kaum sehr verwundert.

Mit der Zunahme der „Beliebtheit“ dieser „Kultur“ wuchs dann das Mass der von dieser direkt ausgehenden Gewalt allerdings so stark an, dass man sich nun medial mit dem Problem konfrontiert sieht, dass man irgendwie darauf reagieren muss… und das tut man nach all’ den Vorfällen an denen Hip Hopper beteiligt waren eben am besten mit einem „Freispruch für den Hip Hop“.

Nun werden ganz sicher weitere „Freispruch“-Artikel in den offiziellen Blättern und Weltnetz-Publikationen unserer schönen neuen Welt folgen. Der Hip Hop wird noch viele Male freigesprochen werden, wird noch viele male nicht zur Rechenschaft gezogen werden, wird noch viele Male auf keinen Fall zensiert werden dürfen.

Interessant ist dabei vor allem, dass die offizielle Presse, sogar Fernsehformate wie die „Rundschau, ja sogar SP-Politiker so weit gehen, lieber „jungen Ausländern“ die Schuld in die Schuhe zu schieben, als jemals die Hip Hop-Kultur als solche anzuklagen. Man opfert lieber das Heiligtum „junge Migranten“ in der gegenwärtigen Gewalt-Debatte als das offenbar noch höhere Heiligtum „Hip Hop“.

Warum?
Nun, zum einen ganz sicher, weil der durchschnittliche Politiker keine Ahnung von Hip Hop hat. Für den SVP-Karabinerpatrioten ist Hip Hop Krach und junge Ausländer sind so oder so pauschal Verbrecher für ihn. Er stellt keine weiteren Nachforschungen an.

Für den/die/das durchschnittliche SP-PolitikerIn ist Hip Hop ebenfalls Krach, aber irgendwo hat er/sie/es mal gelesen, dass Hip Hop multikulturell sei, also muss es gut sein, dass diese „Jugendkultur“ derzeit die dominierende ist. Folglich wird auch von dieser Seite nicht nach einem Zusammenhang zwischen Hip Hop und der ständig eskalierenden Jugendgewalt zu forschen.

Natürlich wird man nun sagen, dass dies zu billig ist. Man könne doch wohl kaum eine Musikkultur faktisch für zunehmende Jugendgewalt verantwortlich machen.

Dazu kann ich sagen. Stimmt, das kann man im Prinzip nicht. Aber erstens haben die offiziellen Medien genau das Jahrzehntelang getan. Und zwar mit der so genannten „Hass-Musik“ der Skinheads und zweitens ist Hip Hop ein Sonderfall. Insbesondere der gewalttätige Gangsta-Rap. Ein Sonderfall insofern, als das es zwischen Gansta-Rap und der Wirtschaftsmaschinerie nicht bloss die normalen Kommerzverbindungen gibt, sondern dass Hip Hop eben auch tatsächlich alle „Ideale“ des Westens im beginnenden neuen Jahrtausend vermittelt. Vorgeblich ist dies „Multikultur“, in Wahrheit ist es Gleichschaltung, totaler Konsum, rücksichtslose Bereicherung, Geld anhäufen um des Geldes selbst willen. Dies sind die Ideale einer Gesellschaft, die sich längst alle anderen Werte als „reaktionär“ bis „faschistoid“ abgewöhnt hat. Hip Hop in seiner heutigen, gewalttätigen und marktbeherrschenden Form ist die logische Konsequenz aus den letzten vierzig Jahren kultureller Devolution. Somit ist er tatsächlich ein Machtfaktor des gegenwärtigen Kapitalfaschismus, dessen Endziel der herkunftslose, kulturlose, identitätslose Einheitsmensch ist, der kauft und kauft und nochmals kauft.

Diesen Machtfaktor, diese wahrhaftige Speerspitze unserer westlichen Degeneration, wird man nicht angreifen. Viel lieber noch versucht man jetzt ein wenig auf mangelnde Integration oder sonstige Phantasmen zu verweisen, um damit vom Hip Hop und dem Stadium unserer ganzen Gesellschaft abzulenken.

Denn Fakt ist: Die ganzen Ausländer, die da in die Vergewaltigungen und sonstigen Gewalttaten involviert waren, die in der letzten Zeit für so viel Aufsehen gesorgt haben, sind nicht „schlecht integriert“. Sie sind im Gegenteil PERFEKT integriert: Sie sind konsumsüchtig, sie sind rücksichtslos, sie sind identitätslos und haben einen idealen Wortschatz von nur 400 Wörtern, was für den geplanten Sklaven des neuen Westens auch völlig ausreicht. Sie haben diese Taten nicht begangen, weil ihre Werte aus ihrem Heimatland anders als unsere sind. Sie haben diese Taten begangen, weil sie durch und durch die Werte verinnerlicht haben, die der Westen, unsere Industrie ihnen tagtäglich vorlebt. In den Medien, auf der Strasse, auf dem Arbeitsmarkt, überall.

Hip Hop ist nur eines der Medien dieses real existierenden neuen Faschismus. Aber als ein solches MUSS er freigesprochen werden. Denn würde der Hip Hop für schuldig befunden werden, müsste auch die Gesellschaft verurteilt werden, die ihn hervorgebracht hat. Und das ist die westliche. Unsere.

Benutzeravatar
Ar-Aamon
Bischof
Beiträge: 684
Registriert: 19.08.2006, 12:51
Wohnort: Bern

Beitrag von Ar-Aamon » 19.03.2007, 17:29

Gut gesprochen, Herr Clement.

Diese Punkte finde ich besonders erwähneswert:
Ricardo Clement hat geschrieben: Ein Sonderfall insofern, als das es zwischen Gansta-Rap und der Wirtschaftsmaschinerie nicht bloss die normalen Kommerzverbindungen gibt, sondern dass Hip Hop eben auch tatsächlich alle „Ideale“ des Westens im beginnenden neuen Jahrtausend vermittelt. Vorgeblich ist dies „Multikultur“, in Wahrheit ist es Gleichschaltung, totaler Konsum, rücksichtslose Bereicherung, Geld anhäufen um des Geldes selbst willen. Dies sind die Ideale einer Gesellschaft, die sich längst alle anderen Werte als „reaktionär“ bis „faschistoid“ abgewöhnt hat.
und
Ricardo Clement hat geschrieben:Somit ist er tatsächlich ein Machtfaktor des gegenwärtigen Kapitalfaschismus, dessen Endziel der herkunftslose, kulturlose, identitätslose Einheitsmensch ist, der kauft und kauft und nochmals kauft.

Benutzeravatar
Ravager
Papst
Beiträge: 1703
Registriert: 04.12.2003, 15:25
Wohnort: Kaff in Westfalen

Beitrag von Ravager » 20.03.2007, 09:03

Kann dem nur zustimmen. Neben dem Konsumaspekt kultiviert diese Unkultur auch noch das schon erwähnte asoziale Verhalten, dessen Auswirkungen auch auf dem flachen Land schon in Graffitis an Wohnhäusern sichtbar wird. Von den Scharen rotzfrecher Blagen in ihrer Fubu-Streetwear mal ganz abgesehen.

Benutzeravatar
ticino1
Heiliger
Beiträge: 5354
Registriert: 12.01.2006, 15:36
Wohnort: Schweizer Reduit
Kontaktdaten:

Beitrag von ticino1 » 20.03.2007, 19:06

Interessant ist, dass das was heute passiert, nichts mit dem Ursprung der Bewegung zu tun hat. Die Puristen wollten nichts mit dem Kommerz zu tun. Es ging mehr um Protest, um auf den Problemen in den Ghettos aufmerksam zu machen und um gesundes Zusammensein. Ok, ist jetzt vielleicht ein wenig grob dargestellt.

Heute werden Millionen an den Verschiedenen Marken gefüttert, damit das Kind ja nicht zu Aussenseiter oder zu langhaariger Junkie mit Burzum T-Shirt wird!

Ich weiss echt nicht ob sich der Durchschnitts-HipHopper mit der Entstehung der Bewegung auseinandersetzt, wie es z.B. in der Metal-Szene üblich ist. Wichtig ist nur eine rasche aneignung des kuhlen Albiner-Slang, damit man angeben kann, damit man Zeigen kann, dass die Schweiz ein so schlechtes Land ist, das der Jugend absolut keine möglichkeit gibt. Ein Land in dem Knallharte Ghettos entstehen, wo ohne Gewalt und Verbrechen kein Überleben möglich ist. Jawohl!

HipHop als Integrationsmittel? Funktioniert eigentlich einwandfrei. Unsere Jugend passt sich der Mentalität ein paar wenige, unterbelichtete Immigranten. Ziel erreicht! Traurig ist nur, dass durch solche Bewegungen (oder durch eine Minderheit dessen Mitglieder, das kann ich nicht beurteilen...) auch fleissige Immigranten durch den Dreck gezogen werden.

Benutzeravatar
Graf von Hindenloch
Engel
Beiträge: 38347
Registriert: 19.09.2006, 12:46
Wohnort: Hi-Lo Country

Beitrag von Graf von Hindenloch » 21.03.2007, 16:34

Danke für die Reaktionen. Es ist mittlerweile schon so, dass sich viele ursprüngliche HipHop-Interpreten in Amerika von dem Scheiss abwenden. Einer hat sogar neulich mal in "Kulturzeit" auf 3Sat verlauten lassen, dass er sich sogar Bekannten gegenüber schämt, zuzugeben, dass er immer noch Hip Hop macht, weil es in den USA bereits normal ist, Hip Hop mit vollkommener Blödheit gleichzusetzen. Und ich hoffe mit meinem Artikel auch ausgedrückt zu haben, dass der heute allgegenwärtige Kommerz-HipHop und der damir direkt zusammenhängende Markt gemeint ist.

Was ich allerdings nach wie vor vermisse ist eine Gegenbewegung gegen diese Verblödung aus der HipHop-Bewegung selbst. Dafür ist es allerhöchste Zeit!

IchEssBlumen
Mönch
Beiträge: 351
Registriert: 15.02.2006, 00:05
Wohnort: Winterthur

Beitrag von IchEssBlumen » 21.03.2007, 17:44

Hip Hop ist doch einfach ne Jugendkultur wie jede andere auch, es bietet Identifikation und Halt. Das Problem ist, dass die Bewegung von kulturfremden Subjekten unterwandert wird welche eine äusserst zersetzende Wirkung auf das Genre haben. Sie bringen Ihre Mentalität in eine reine Idee ein und verseuchen es damit, die Rede ist von Chauvinismus und Gewalt. Dieser ganze Prozess steht aber in keinem adäquaten Kausalzusammenhang zum Hip Hop als solchem, die kulturfremden Subjekte würden Ihre zersetzende Wirkung auch in andere Jugendkulturen einbringen, Hip Hop scheint mir hier eher Mittel zum Zweck.

Benutzeravatar
Graf von Hindenloch
Engel
Beiträge: 38347
Registriert: 19.09.2006, 12:46
Wohnort: Hi-Lo Country

Beitrag von Graf von Hindenloch » 21.03.2007, 17:54

Richtig. Wäre BM (ich weiss dass dies ein blöder Vergleich ist) ähnlich bekannt/nutzbar geworden, dann würden heute eben BM-Ikonen den ganzen Marken- Handy und all den anderen "muss man haben um wer zu sein"-Scheiss anpreisen.

Benutzeravatar
Ge
Heiliger
Beiträge: 6021
Registriert: 22.11.2005, 14:25

Beitrag von Ge » 21.03.2007, 19:56

Wahr, es ist eine Jugendkultur, doch Metal ist es leider Gottes nicht, das haben HipHoper voraus und das gibt ihnen Macht.

Mina's_AergeraMoor
Kardinal
Beiträge: 1095
Registriert: 13.06.2006, 21:02

Beitrag von Mina's_AergeraMoor » 21.03.2007, 21:13

Bild

Benutzeravatar
Aurora
Bischof
Beiträge: 638
Registriert: 01.05.2006, 18:52
Wohnort: Schaffhausen

Beitrag von Aurora » 22.03.2007, 11:32

Goddess_Frigg hat geschrieben:Wahr, es ist eine Jugendkultur, doch Metal ist es leider Gottes nicht, das haben HipHoper voraus und das gibt ihnen Macht.
Nicht mehr. Metal war früher DIE Jugendkultur (neben 80s Pop, Wave etc.)

Benutzeravatar
Azmodina
Kardinal
Beiträge: 1331
Registriert: 12.07.2006, 07:48
Wohnort: Sauerland

Beitrag von Azmodina » 22.03.2007, 11:38

Aurora hat geschrieben:
Goddess_Frigg hat geschrieben:Wahr, es ist eine Jugendkultur, doch Metal ist es leider Gottes nicht, das haben HipHoper voraus und das gibt ihnen Macht.
Nicht mehr. Metal war früher DIE Jugendkultur (neben 80s Pop, Wave etc.)
jap. heute jedoch auch noch. zwar nicht DIE jugendkultur, aber doch eine recht große.

Benutzeravatar
Aurora
Bischof
Beiträge: 638
Registriert: 01.05.2006, 18:52
Wohnort: Schaffhausen

Beitrag von Aurora » 22.03.2007, 11:46

@Azmodina: Naja Jugendkultur ist vielleicht etwas übertrieben. wirklich ernsthaft damit auseinandersetzen tun sich schätz ich mal im Schnitt leute über 20. Natürlich gibt es viele Ausnahmen dass auch jüngere diese Kultur ernsthaft sehen.

Benutzeravatar
Azmodina
Kardinal
Beiträge: 1331
Registriert: 12.07.2006, 07:48
Wohnort: Sauerland

Beitrag von Azmodina » 22.03.2007, 12:06

Aurora hat geschrieben:@Azmodina: Naja Jugendkultur ist vielleicht etwas übertrieben. wirklich ernsthaft damit auseinandersetzen tun sich schätz ich mal im Schnitt leute über 20. Natürlich gibt es viele Ausnahmen dass auch jüngere diese Kultur ernsthaft sehen.
viele der jüngeren sehen es zu ernsthaft. deshalb kommt auch imma wieder das true nicht true, elitäres gehabe zum vorschein. dann gibbet natürlich au die, die metal als eine spasskultur sehen. dh, saufen, partie etc....aber das is au eher den jüngeren vorbehalten.is ja au logisch. neues fasziniert eben. die müssen erstmal ihren eigenen weg finden und sich formen. mit dem alter reift man ....des weitern habe ich festgestellt (ja ich weiß gehört nich hier hin) das man mit dem alter immer konserativer wird. deshalb haben auch viele jüngere leute das prob, das die ältere generation sie nicht ernstnimmt.wobei das irgendwie unlogisch is, da man höchst wahrscheinlich damals genauso war, hihi

Benutzeravatar
Aurora
Bischof
Beiträge: 638
Registriert: 01.05.2006, 18:52
Wohnort: Schaffhausen

Beitrag von Aurora » 22.03.2007, 13:08

Azmodina hat geschrieben: viele der jüngeren sehen es zu ernsthaft. deshalb kommt auch imma wieder das true nicht true, elitäres gehabe zum vorschein.
Genau, diese nehmen sich dann Jungs wie Darkthrone zu Anfangszeiten als Vorbild.
Azmodina hat geschrieben:dann gibbet natürlich au die, die metal als eine spasskultur sehen. dh, saufen, partie etc....aber das is au eher den jüngeren vorbehalten.
Naja.. da muss ich dir ein Klitzekleinwenig wiedersprechen ;)
An so Festivals, gibt es viele vorallem ältere Metaller (eher aus dem Heavy Metal Bereich) welche schon gehörig absaufen und Die Metal Festivals als Saufgelage der überdimensionalen Art anschauen.
Azmodina hat geschrieben:....des weitern habe ich festgestellt (ja ich weiß gehört nich hier hin) das man mit dem alter immer konserativer wird. deshalb haben auch viele jüngere leute das prob, das die ältere generation sie nicht ernstnimmt.wobei das irgendwie unlogisch is, da man höchst wahrscheinlich damals genauso war, hihi
Lol, das stimmt :) da muss man wohl nichts mehr anfügen.

Arwald

Beitrag von Arwald » 22.03.2007, 13:26

Metal ist Gott sei dank keine Jugendkultur mehr. Als obs an Wacken nicht schon viel zu viel von dem elenden Proleten Gesocks gibt.

Ausserdem gehört das überhaupt nicht zum Thema also: Ruhe!

Benutzeravatar
Aurora
Bischof
Beiträge: 638
Registriert: 01.05.2006, 18:52
Wohnort: Schaffhausen

Beitrag von Aurora » 22.03.2007, 14:00

Arwald hat geschrieben:Ausserdem gehört das überhaupt nicht zum Thema also: Ruhe!
Es hat schon was damit zu tun.. am Rande zumindest.

Benutzeravatar
Graf von Hindenloch
Engel
Beiträge: 38347
Registriert: 19.09.2006, 12:46
Wohnort: Hi-Lo Country

Beitrag von Graf von Hindenloch » 22.03.2007, 14:21

Ich glaube, dass hat in der Tat nur am Rande etwas mit der Thematik zu tun. Denn das Phänomen ist schlicht auch eines der aktuellen Umstände, die sich, zumindest im Hinblick auf Kommunikation und Medien, radikal von allen vorangegangenen unterscheidet. Und es hat mit der von mir erwähnten Entwicklung des Kapitalismus hin zu feudalistischen Strukturen zu tun, die mehr als bedenklich ist. Hip Hop ist ein Gesellschaftsumspannendes Phänomen und die damit verbundene "Musik" ist nur ein kleiner Teil davon.

Benutzeravatar
Ge
Heiliger
Beiträge: 6021
Registriert: 22.11.2005, 14:25

Beitrag von Ge » 22.03.2007, 14:45

Aurora hat geschrieben:
Goddess_Frigg hat geschrieben:Wahr, es ist eine Jugendkultur, doch Metal ist es leider Gottes nicht, das haben HipHoper voraus und das gibt ihnen Macht.
Nicht mehr. Metal war früher DIE Jugendkultur (neben 80s Pop, Wave etc.)
Metal in der 80ern...!? :roll:

Seit Rock gabs in dieser Richtung keine Jugendkultur mehr, auch wenn man Heavy Metal zum "Metal" zählt (was ich zB nicht tue), wird man sich keine Homogenität aus den Fingern saugen können.

Benutzeravatar
Azmodina
Kardinal
Beiträge: 1331
Registriert: 12.07.2006, 07:48
Wohnort: Sauerland

Beitrag von Azmodina » 22.03.2007, 14:57

[/quote]auch wenn man Heavy Metal zum "Metal" zählt (was ich zB nicht tue),

:roll:
du hast dein problem erkannt

Benutzeravatar
Aurora
Bischof
Beiträge: 638
Registriert: 01.05.2006, 18:52
Wohnort: Schaffhausen

Beitrag von Aurora » 22.03.2007, 15:06

Goddess_Frigg hat geschrieben: Metal in der 80ern...!? :roll:
Frau Figg, wenn sie schon keine Ahnung haben dann halten Sie sich lieber zurück mit ihren kommentaren.

Der Ursprung von Metal (jaaa auch für die Bands die sie hören ohne die Vorreiter gäbes sowas nämlich nicht) Liegt sogar viel weiter zurück. Bands wie Black Sabbath, Deep Purple und Konsorten begründeten dieses Genre. Damals wurde es halt Hard Rock genannt aber die Hörer waren die gleichen. Lange Haare verrissene jeans. Irgenwann kamen dan Maiden dazu etc. und so nam der Metal seinen Lauf. Also informieren sie sich gefälligst richtig und geben dann ihren Kommentar ab.
Zuletzt geändert von Aurora am 22.03.2007, 15:32, insgesamt 1-mal geändert.

Antworten
Back to top