Folgendes steht in der Bio, der 4 Damen aus der Schweiz: Das ist shEver, eine weibliche Doom Band aus der Schweiz. Das fixe line-up besteht seit Februar 2004, und bereits im Mai desselben Jahres hatten shEver ihren ersten Auftritt. Ihr schleppender, düsterer und gefühlvoller Sound ist sehr eigen, da die verschiedensten Einflüsse vorliegen, und lässt sich deshalb nur schwer in ein Schema pressen.

Ich werde aber nun so frech sein und das Ganze in ein Schema pressen. Doom ist die genaue Bezeichnung für ihren Sound. Man kann davon ausgehen, dass die Band wohl sehr viel My Dying Bride gehört hat. Der Gesang klingt mal nach Opeth und wenn clean gesungen nach der weiblichen Version von Mastermind Aaron Stainthorpe der Brides in einer weniger weinerlichen Version, aber genau so schräg.

Die Songs sind gut arrangiert, jedoch tritt das Morrigu-syndrom nach einer gewissen Zeit ein. Es wird langweilig. Als überzeugter Jünger von My Dying Bride, Candlemass und ähnlichem, bin ich mir diese "gewollte Langeweile" gewohnt und höre sie auch gern. Aber Monotonie und Doom sind zwei verschiedene Dinge.

Man merkt ihnen leider an, dass das fixe Line-Up erst seit 2004 besteht, da diverse Timingprobleme auszumachen sind. Doom ist schon langsam, sollte aber auch präzise gespielt werden. Die Dame hinter den Drums schleppt manchmal doch zu sehr und vermittelt das Gefühl von "hier stimmt rhythmisch was nicht".

Die Produktion ist für eine Demoaufnahme 1A und weiss zu überzeugen und die 3 Song-Scheiblette ist für 5 Franken auf ihrer Bandhomepage zu beziehen.

Albuminfo

Punkte

 

2/5

Label

Eigenproduktion

Veröffentlichung

10/2004

Format

CD

Land

Genre

Doom Metal