Sirenia lässt uns mit "Sirenian Shores” fünf Lieder zu Ohren kommen, wovon einem Sirenia-Fan wohl bereits die Hälfte der Lieder bekannt sein sollte.

Der erste Song präsentiert sich im üblichen Stil von Sirenia: Abwechslungsreicher Wechselgesang zwischen männlicher und weiblicher Stimme sowie mitreissende Gitarrenmelodien und elektronische Elemente fehlen nicht. Besonders eindrücklich erscheint mir wieder einmal von neuem der Chorgesang gegen Ende des Songs. "Save me from myself" wurde vom Album "An Elixir for Existence" aus dem Jahre 2004 übernommen bzw. neu abgemischt, doch meiner Meinung nach hätte man den Song ruhig so lassen können wie er war, denn das Ganze hat an Atmosphäre verloren und erklingt nun industrieller.

"Meridian" ist mein persönlicher Favorit: Ursprünglich wurde dieser Song fürs Debut-Album geschrieben und wurde somit auf dem Silberling "At Sixes And Sevens" veröffentlicht. Nun ist er für uns wieder in einer leichteren und ruhigeren Art in einer anderen Version zugänglich gemacht worden. Für diesen emotionalen und leicht melanscholischen Song hat Fabienne Gondamin ihre Stimme geliehen und wird von weiteren Sängern und Sängerinnen bei eingesetzten Chorpassagen unterstützt. Eine spezielle Atmosphäre bildet zudem die eingesetzte Violine, welche wunderschöne Melodien herbeizaubert.

Mit etwas schnellerem Tempo geht’s dann mit einem Coversong weiter, und zwar "First we take Manhatten" von Leonard Cohen. Auch hier kam eine weitere Gastsängerin ins Spiel, und zwar Emmanuelle Zoldan. Ich muss zugeben, dass ich den Originalsong nicht kenne, aber ich denke, man kann sagen, dass Sirenia der Song nicht mal so schlecht gelungen ist. Das Ende bildet "Obire Mortem". Ein Outro, welches mit Chorgesang und klassichen Instrumenten in die Ruhe gewiegt wird…

Albuminfo

Punkte

 

3/5

Label

Napalm Records

Veröffentlichung

12/2004

Format

CD

Land

Genre

Gothic Metal